Grüne fordern Ordnungspartnerschaft für die Pontstraße

Von: dd
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Saufgelage auf offener Straße: Zwischen Markt und Ponttor versorgen sich immer mehr Partyfans mit billigen Alkoholika in Flaschen. Die Nachfrage in den neu eröffneten Kiosken steigt, Umsätze in Gaststätten und Clubs leiden darunter - so wie lärmgeplagte Anwohner. Foto: Ralf Roeger

Aachen. „Wir müssen nur die Aachener Straßenordnung richtig umsetzen”, ist Bürgermeisterin Hilde Scheidt überzeugt. Dann werde man die Probleme in der Pontstraße schnell in den Griff bekommen, ist die OB-Kandidatin der Grünen überzeugt.

Aachen hat Erfahrung

Zusammen mit den beiden grünen Ratskandidaten im Pontviertel, David Hasse und Jonas Paul, stellte sie einen entsprechenden Antrag ihrer Fraktion vor, der im Rat eingebracht werden soll. „Den werden wir vorher aber noch mit der SPD als unserem Koalitionspartner abklären”, sagt Hasse.

Die Grünen fordern eine Ordnungspartnerschaft für das Pontviertel. „Das ist mehr als ein Runder Tisch”, erklärt Hilde Scheidt. Wenn eine Ordnungspartnerschaft im Rat beschlossen würde, sei die verpflichtend. Und Aachen habe Erfahrung damit.

„Seit zehn Jahren gibt´s die am Kaiserplatz.” Bei einer Ordnungspartnerschaft im Pontviertel müssen sich Vertreter der Anwohner, die Gastwirte und Kioskbetreiber, Studentenvertreter, Ordnungsamt und Polizei zusammensetzen und Strategien gegen den jugendlichen Suff und das damit verbundene Pöbeln, Grölen und aggressive Verhalten entwickeln. Einer solchen Entwicklung sei durch reine Verbote nicht mehr beizukommen.

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