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Großaktion: Bars und Cafés im Stadtgebiet durchsucht

Von: red/pol
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Razzia Aachen
Abgeriegelt: Polizeikräfte auf dem Holzgraben am Mittwochabend. Foto: Andreas Steindl

Aachen. In einer großen gemeinsamen Aktion haben mehr als 100 Einsatzkräfte von Polizei, Ordnungsamt und Zoll am Mittwochabend im Aachener Stadtgebiet Cafés und Shisha-Bars kontrolliert. Am Donnerstag nun stellte die Polizei Ergebnisse der Kontrollaktion vor.

An den Ausfallstraßen wurden zeitgleich rund 150 Fahrzeuge überprüft. Mehrere Personen wurden festgenommen, eine Shisha-Bar wurde geschlossen.

Die Aktion begann gegen 17 Uhr und dauerte bis 1 Uhr in der Nacht. Durchsucht wurden Bars im Bereich Heinrichsallee, Peterstraße, Holzgraben und Adalbert-steinweg. In einem Café am Holzgraben nahmen die Beamten drei Personen wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt fest.

Verfahren wegen Steuervergehen

In Shisha-Bars in der Heinrichsallee und am Adalbertsteinweg beschlagnahmte der Zoll 20 Kilogramm Tabak; zwei Verfahren wegen Steuervergehen wurden eingeleitet. Eine weitere Shisha-Bar am Adalbertsteinweg musste wegen einer zu hohen Konzentration von Kohlenmonoxid sogar geschlossen werden. Das Ordnungsamt entzog vorläufig die Konzession und versiegelte das Ladenlokal. „Die anwesenden Besucher blieben unverletzt“, sagte der Aachener Polizeisprecher Andreas Müller am Donnerstag.

Fünf Kontrollstellen an Ausfallstraßen wurden eingerichtet, an denen insgesamt 149 Fahrzeuge gestoppt und überprüft wurden. Neben der allgemeinen Verkehrsüberwachung hatten die Beamten nach Angaben der Pressestelle der städteregionalen Polizei dort die An- und Abreiserouten organisierter Autodiebesbanden im Visier. Etliche Verkehrsverstöße wurden registriert, vier Strafverfahren wegen Drogendelikten und eines wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. „Bei einer Person wurde eine Blutprobe angeordnet“, heißt es im Einsatzbericht.

Wie die Pressestelle weiter angab, diente der Einsatz neben der Bekämpfung der Straßen- und Drogenkriminalität auch der Erlangung von Erkenntnissen und der Stärkung des Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung. Er sei Teil des sogenannten „Citykonzeptes“, des gesamtpolizeilichen Sicherheitskonzeptes, und werde regelmäßig durchgeführt.

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