Aachen - Gesucht: die schönsten Momente des Lebens

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Gesucht: die schönsten Momente des Lebens

Von: Martina Rippholz
Letzte Aktualisierung:
Ein Musikvideo als Gemeinschaf
Ein Musikvideo als Gemeinschaftsprojekt: Die FH-Studenten Felix Kasiske (l.) und Robert Goesch suchen nach den schönsten Momenten des Lebens. Jeder kann Foto: Harald Krömer

Aachen. Es geht um die schönsten Momente des Lebens. Persönliche und emotionale Momente - auf Reisen, in der Familie, mit Freunden, bei einem Hobby oder auch im Beruf. Nach diesen Augenblicken sind Felix Kasiske und Robert Goesch derzeit ganz gierig.

Egal, wessen Augenblicke es sind. Wichtig ist nur: Sie müssen mit einer Kamera festgehalten worden sein.

Die FH-Studenten, 23 und 25 Jahre alt, brauchen diese Videos für ein besonderes Projekt. Sie arbeiten derzeit an einem Musikvideo für die Kölner Band „Dear Lament”. Die Alternativ-Rock-Gruppe bringt im Herbst einen neuen Song mit dem Titel „Coffee” heraus, ein Akustik-Stück. Darin erzählen „Dear Lament” von Momenten, die in Erinnerung bleiben. „Es geht um Reiseeindrücke der Sängerin, die metaphorisch verarbeitet werden”, erzählt Goesch. „Aber im Video sollten diese Erinnerungen nicht eins zu eins gezeigt werden. Es sollte experimenteller zugehen.”

Mit diesem Wunsch waren die Musiker bei den angehenden Designern aus Aachen an der richtigen Adresse. Die beiden haben gemeinsam schon einige Projekte mit bewegtem Bild auf die Beine gestellt. Unter anderem ein Musikvideo, das eine Odyssee durch den menschlichen Verstand zeigt.

Diesmal soll jedoch keine zusammenhängende Geschichte erzählt, sondern eine Art Collage von Momenten gezeigt werden - eingebettet in Aufnahmen der Band. Jeder, der in dem Clip auftreten will, kann ab sofort und bis zum 31. August persönliche Videobeiträge auf der Internetseite der Band hochladen. Die werden dann von den beiden Design-Studenten ausgewählt, gegenenfalls gekürzt und mit den Bandaufnahmen in einen experimentellen Videoclip gebracht. „Wichtig ist uns, dass das Ganze eine Gemeinschaftsarbeit wird”, sagt Kasiske. „Es geht nicht darum, perfekte Bilder zu zeigen. Sondern authentische Eindrücke von echten Menschen.” Und deshalb sind auch Handy-Mitschnitte erlaubt, ebenso natürlich Filme von der Fotokamera oder in modernster HD-Technik. Darüber hinaus sollen die Namen der Einsender und der Ort ihrer Erinnerung im Video genannt werden.

„Für das Video haben wir von Dear Lament alle Freiheiten bekommen. Das ist toll”, sagt Robert Goesch. „Jetzt steigt die Spannung, ob genug Leute mitmachen.” Goesch und Kasiske sind jedenfalls überzeugt, dass sich das Mitmachen lohnt. Auch für Menschen, die noch nichts von „Dear Lament” gehört haben. Denn oftmals würden private Erinnerungen im Film irgendwo auf dem Laptop gespeichert und dann vergessen. In dem Gemeinschaftsclip hingegen bekämen sie einen schönen Rahmen. Kasiske: „Und andere können diese besonderen Momente dann nachfühlen.”

Wo kann man seinVideo hochladen?

Wer bei dem Videoclip-Projekt mitmachen will, kann seinen Beitrag auf der Internetseite der Band unter http://www.dearlament.com hochladen. Jeder, der es in den Clip schafft, wird dort namentlich erwähnt. Außerdem bekommt er ein Exemplar der EP „Coffee”. Infos zum Projekt gibt es auch auf der Internetseite unter http://www.357grad.com oder unter mail@357grad.de.

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