Aachen - Geschenk für junge Flüchtlinge

Geschenk für junge Flüchtlinge

Von: mas
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Sozialarbeiterin Rebekka Oldiges (2.v.l.), freute sich über den Besuch der Politiker Gretel Opitz, Ladislaus Hoffner und Jacob von Thenen (r.) in der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Kaspar Xchange. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Ein neues Heim haben acht unbegleitete minderjährige Flüchtlinge an der Tannenallee in Oberforstbach gefunden. Laut Sozialarbeiterin Rebekka Oldiges wurden sie von den Nachbarn gut aufgenommen.

Jetzt kamen auch Bezirksbürgermeister Jakob von Thenen (CDU) und seine Stellvertreter Ladislaus Hoffner (SPD) und Gretel Opitz (FDP) in das Haus an der Tannenallee, um die Neuankömmlinge zu begrüßen. Mit im Gepäck hatten sie unter anderem Wörterbücher, um den Flüchtlingen den Einstieg in ihr neues Leben zu erleichtern.

„Es ist uns ein Anliegen, die Flüchtlinge willkommen zu heißen und den Sozialarbeitern zu signalisieren, dass wir jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung stehen“, meinte von Thenen. Die private Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Kaspar Xchange hat das Haus in der Tannenallee in Oberforstbach angemietet, um den jungen Flüchtlingen bei der Eingliederung zur Seite zu stehen. Sie kommen aus Ländern wie Eritrea, Afghanistan, Marokko und der Elfenbeinküste. Während mit einigen die Verständigung in Englisch oder Französisch möglich ist, sprechen andere nur ihre eigene Sprache. Drei der acht Flüchtlinge haben inzwischen einen Schulplatz. Die anderen müssen weiterhin geduldig ausharren, bis auch sie einen Platz in einer der internationalen Förderklassen in Aachen finden.

Derweil kümmern sich Rebekka Oldiges und ihre Kollegen um die jungen Leute.Die Akzeptanz in der Nachbarschaft sei gut, sagt sie. Um die Nachbarn von vornherein über das Projekt zu informieren, haben die Sozialarbeiter einen Tag der offenen Tür organisiert, noch bevor die Flüchtlinge das Haus bezogen. „Die Hilfsbereitschaft war enorm“, sagt Oldiges. Die Nachbarn kamen mit Geschenken, spendeten Geld und boten ihre Hilfe an: Zum Beispiel beim Deutsch-Unterricht für die jungen Leute. Im Januar soll es einen zweiten Tag der offenen Tür geben. Dann haben die Nachbarn Gelegenheit, die jungen Flüchtlinge persönlich kennenzulernen.

Auch wenn nur einer von ihnen Christ ist, werden sie dennoch Weihnachten feiern. Im Wohnzimmer steht bereits der Weihnachtsbaum und für ein festliches Essen ist ebenfalls gesorgt.

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