Aachen - Geschäftsleute atmen auf: Bauarbeiten verschoben

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Geschäftsleute atmen auf: Bauarbeiten verschoben

Von: wb
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Aachen. Für die Geschäftsleute der Kockerellstraße scheint das Weihnachtsgeschäft einstweilen gerettet. Die Sorge, dass wegen Baustellen in der Nachbarschaft die Kundenströme fernbleiben, konnte die Stadt ihnen größtenteils nehmen.

„Es war ein sehr gutes und konstruktives Gespräch“, sagte Anette Forré nach einem Treffen von rund einem Dutzend Einzelhändlern aus diesem Bereich mit der Abteilungsleiterin Straßenbau bei der Stadtverwaltung, Regina Poth. In Forrés „Frohnatur“-Laden an der Kockerellstraße hatte sich die Runde am Mittwoch nach Geschäftsschluss getroffen und die Verkehrsprobleme noch einmal von allen Seiten beleuchtet.

Für die Baustelle am Templergraben, die derzeit die Anfahrt über die Eilfschornsteinstraße zur Kockerellstraße versperrt, konnte Regina Poth Beruhigendes berichten: Ende nächster Woche sollen die Absperrungen verschwinden. Die Pflasterarbeiten in der Johannes-Paul-II.-Straße stehen ohnehin kurz vor dem Abschluss. Allerdings buddelt die Stawag noch unweit der Domschatzkammer, diese Baugrube soll Mitte Dezember geschlossen werden.

Größte Sorgen hatten die Geschäftsleute allerdings wegen der Fortsetzung der Arbeiten in der Johannes-Paul-II.-Straße – und die haben sie jetzt nicht mehr. „Wir werden diese Arbeiten in diesem Jahr nicht mehr beginnen“, stellte Regina Poth klar.

Ursprünglich war geplant, die Fahrbahnarbeiten in dem Abschnitt zwischen Ritter-Chorus-Straße und Jakobstraße in den nächsten Wochen zu erledigen, weil die Zeit drängt. Wegen des nahenden Karlsjahres sollen die Maßnahmen im Pfalzbezirk bis April 2014 abgeschlossen sein.

Trotzdem wird diese Baumaßnahme jetzt zurückgestellt. Dabei habe die Verwaltung auch den Weihnachtsmarkt und die damit verbundenen Sicherheitsaspekte im Blick gehabt, sagte Regina Poth. Dass es dort in den nächsten Wochen keinen Engpass gibt, kommt auch den Geschäftsleuten der Kockerellstraße sehr gelegen.

Regina Poth hofft derweil auf einen milden Winter, damit die Arbeiten direkt zum Jahresbeginn erledigt werden können.

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