Aachen - Genügend Raum zum Chillen und Arbeiten

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Genügend Raum zum Chillen und Arbeiten

Von: Martina Stöhr
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Thomas Beyer, Sonja Treptow, J
Thomas Beyer, Sonja Treptow, Joachim Lange und Sirguna Lange (von links) freuen sich über die neuen Räume der Tagesgruppe Jump in der Augustastraße. Foto: Harald Krömer

Aachen. Helle freundliche Räume, Platz zum Arbeiten, aber auch zum Chillen: So gestalten sich die neuen Räumlichkeiten der Tagesgruppe Jump der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Brand in der Augusta­straße.

Sechs Jugendliche zwischen elf und 14 Jahren werden dort betreut. Sie weisen Verhaltensauffälligkeiten auf und verbringen ihre Nachmittage unter der Aufsicht pädagogischer Fachkräfte.

Meist sind es die Eltern, die sich an das Jugendamt wenden, und um Hilfe bitten, weil sie mit der Erziehung ihrer Sprösslinge überfordert sind. Sie mit ins Boot zu holen ist laut Thomas Beyer, Bereichsleiter der Tagesgruppen, von großer Wichtigkeit. Denn nur gemeinsam könne es gelingen, den Jugendlichen Strukturen und Werte zu vermitteln.

In der Augustastraße finden sie einen geregelten Tagesablauf mit festen Bestandteilen wie Hausaufgabenzeit und Freizeitangeboten. Der geordnete Rahmen soll den Jugendlichen Sicherheit und Orientierung geben und ihnen ermöglichen, sich zu entwickeln und ihr Potenzial zu entfalten. Dass die Eltern dabei mit an einem Strang ziehen, sei unerlässlich, meint Thomas Beyer.

In diesem Punkt habe sich in den vergangenen Jahren einiges verbessert. Ein kontinuierlicher Austausch zwischen Eltern und Fachpersonal sei heute selbstverständlich. Die Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenz ist Programm. Darüber hinaus geht es um die Förderung schulischer Kompetenzen, das Training emotionaler und sozialer Kompetenzen und die Integration in das Lebensumfeld und den Sozialraum.

In der Augustastraße finden die Jugendlichen nun ideale Voraussetzungen, um all diese Ziele zu erreichen. Der Umzug war notwendig geworden, weil die Häuser der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Brand von Grund auf saniert werden. Zwar dachte man an die Räumlichkeiten in der Augusta­straße zunächst nur als Übergangslösung, kam dann aber zu dem Schluss, dass die Tagesgruppe dort auf Dauer beheimatet sein soll, erzählte Geschäftsführer Horst Kreutz während der offiziellen Eröffnung.

Und so fiebern die jungen Leute mit ihrem Team nun der Gestaltung des Innenhofs entgegen, der als Garten genutzt werden soll. Die neuen Räumlichkeiten bieten ihnen aber schon jetzt ausreichend Platz, um sich wohl zu fühlen, Hausaufgaben zu erledigen und gemeinsam ihre Freizeit zu verbringen.
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