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Generalkonsul César Amaral besucht Jürgen Linden

Von: Elisa Zander
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Wollen gemeinsam den Austausch zwischen Aachen und Brasilien deutlich verstärken: (v.l.) Klaus Pavel, César Amaral, Jürgen Linden und Gudrun Pavel. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Die ökonomischen Beziehungen fördern und brasilianische Firmen nach Aachen holen, das will der scheidende Oberbürgermeister Jürgen Linden. Während er den Generalkonsul der Föderativen Republik Brasilien und Botschafter César Amaral durch die Räume des Rathaus´ führte, und eine private Geschichtsstunde bot, kam er unterem darauf zu sprechen.

Schließlich sei Brasiliens wachsende Ökonomie auch die Zukunft für gesamt Lateinamerika. Von einer Kooperation war auch César Amaral nicht abgeneigt, bietet sich doch über die Ingenieursinstitute der RWTH Aachen eine gute Möglichkeit für erste Anknüpfungspunkten.

Wirtschaftliche Verbindungen zu knüpfen, insbesondere weil Deutschland für brasilianische Konzerne immer interessanter werde, war eines der Anliegen des brasilianischen Botschafters.

Sein eintägiger Besuch in Aachen war in jeglicher Hinsicht eine Premiere, hatte er doch noch nie ein brasilianisches Konsulat in Deutschland aufgesucht. Dass ausgerechnet Aachen seine erste Wahl war, liegt einerseits an seinem Interesse für die Stadt, andererseits auch an den Kontakten, die er zu dem Aachener Klaus Pavel hegt, der seit 25 Jahren Ehrenkonsul von Brasilien ist.

Während seines Aufenthalts erklärte César Amaral, der seit vier Jahren im brasilianischen Konsulat in Frankfurt am Main stationiert ist, ihm läge es besonders am Herzen, den rund 6000 Brasilianern in der Region das Leben und die Behördengänge zu vereinfachen. „Momentan muss man für Ausweise oder sonstige Bescheinigungen nach Frankfurt fahren”, erklärte er. Damit das Ausstellen von formellen Bescheinigungen weniger kompliziert ist, soll bald auch in Aachen eine entsprechendes Büro eingerichtet werden. „An einigen Tagen im Monat wird ein Zuständiger aus Frankfurt hierher kommen und sich um solche Angelegenheiten kümmern”, erklärt Klaus Pavel.

Generalkonsul Amaral ist froh um diese Verbesserung. Doch bei Klaus Pavel und dessen Frau Gudrun habe er auch nichts anderes erwartet, erzählt er. Sie kennen sich durch das Sozialprojekt „Fundacao Pavel”, welches das Ehepaar im Norden Brasiliens vor 17 Jahren ins Leben gerufen hat. Diese soziale Arbeit will Amaral weiter intensivieren.
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