Aachen - Gemeinsam gegen die Szene am Kaiserplatz

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Gemeinsam gegen die Szene am Kaiserplatz

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Aachen. Für den Kaiserplatz haben sich Polizeipräsident Klaus Oelze und die städtische Ordnungsdezernentin Annekathrin Grehling auf einen gemeinsamen Aktionsplan geeinigt. Er soll das umsetzen, was der Stadtrat im September beschlossen hatte: die Auflösung der Drogenszene.

„Das gemeinsame Maßnahmenkonzept ist geeignet, die Ziele des Ratsbeschlusses zu erreichen und berücksichtigt rechtliche und personelle Möglichkeiten von Stadt und Polizei”, glaubt der Polizeipräsident, „daher habe ich diesem gemeinsamen Aktionsplan zugestimmt.”

Dieser sieht unter anderem vor, dass Polizei und Stadt bereits im Dezember ihre Aktivitäten am Kaiserplatz verstärken. Gleichzeitig soll die geplante Vorgehensweise mit den Betreibern der Hilfseinrichtungen und den Streetworkern besprochen werden. Die dortige Szene soll darüber hinaus verstärkt auf die in der Stadt Aachen vorhandenen Hilfsangebote hingewiesen werden.

Ab Januar wollen Polizei und Stadt mit vereinten Kräften den gemeinsamen Aktionsplan Kaiserplatz in Angriff nehmen. Kräfte des Ordnungsdienstes der Stadt Aachen werden Ordnungsverstöße ahnden und die Einhaltung der Aachener Straßenordnung überwachen. Die Polizei wird mit polizeilichen Mitteln, beispielsweise mit Razzien oder Verhängung von Aufenthaltsverboten, offensiv den Drogenhandel bekämpfen.

Über das Ziel aller geplanten Maßnahmen sind sich Oelze und Grehling einig: Im Umfeld des Kaiserplatzes soll der Handel und der illegale Konsum von Drogen unterbunden werden. Dabei will die Polizei laut Oelze „auch künftig alles in ihrer Macht stehende tun, um die Situation für die Anwohner, aber auch für die betroffenen Suchtkranken erträglich zu gestalten”. Abhängige, die sich von ihrer Sucht lösen wollten, sollten auch weiterhin der Zugang zu den Hilfsangeboten am Kaiserplatz haben, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Polizei und Stadt, „zumindest solange diese dort vorgehalten werden”.

Dem Polizeipräsidenten ist überdies wichtig, dass sich die Drogenszene nicht an anderer Stelle etabliert. „Das werden wir sehr im Auge behalten und verhindern”, so Oelze.
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