Aachen - Gemälde für den guten Zweck

Gemälde für den guten Zweck

Von: Nina Krüsmann
Letzte Aktualisierung:
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Unter den Augen ihres Urgroßvaters David Hansemann übergibt Cornelia von Hansemann das Gemälde an den Aachener Verein Royal-Horse-Charity. Foto: Leah Hautermans

Aachen. Die Eleganz und die Schönheit der Pferde haben es ihr angetan: In ihren Gemälden stellt Cornelia von Hansemann die anmutigen Tiere in allen Variationen dar, denn die Großenkelin von David Hansemann hat sich voll und ganz der Kunst verschrieben.

Neben der Malerei und ihren eigenen Pferden widmet sich die bekannte Pferdekünstlerin dem Tierschutz.

In enger Verbindung steht sie auch zur Royal-Horse-Charity (RHC) - dem Aachener Verein, der sich unter dem Motto „Pferde helfen Kinder heilen” für die Förderung des Therapeutischen Reitens einsetzt.

„Wir haben uns 2006 beim All- Nations-Cup in der Soers kennen gelernt. Zukünftig wollen wir enger kooperieren”, freut sich Astrid Scharnberg, Geschäftsführerin und Gründerin der Royal-Horse-Charity.

Am Hansemann-Platz

Am Denkmal ihres Urgroßvaters, des Aachener Kaufmanns David Hansemann, übergab die Künstlerin jetzt ein ganz besonderes Gemälde der RHC. „Das Bild zeigt den Araberhengst Hyllal Ramadan, den Weltchampion 2002, der Prinzessin Alia von Jordanien gehört”, erklärt Cornelia von Hansemann.

Das 1,70 mal 1,90 Meter große Gemälde ist das erste von insgesamt zwölf Werken, die 2011 einen Kalender zieren sollen. „Mit dem Verkauf wollen wir Geld für unsere Reittherapie-Projekte sammeln”, sagt Scharnberg.

Und nicht nur das: Vom 25. bis zum 27. September veranstaltet die Royal Horse Charity im Hotel Quellenhof an der Monheimsallee eine Ausstellung mit sechs großformatigen Werken der Künstlerin. „Dieses Event begleitet den All-Nations-Cup, der parallel zur Ausstellung in der Albert-Vahle-Halle stattfindet”, erklärt Scharnberg.

Prinzessin Alia nimmt dann das Gemälde ihres Lieblingspferdes persönlich in Empfang. „Sie hat uns bereits versichert, dass sie von unserer Arbeit sehr begeistert ist und uns gerne unterstützt”, freut sich die Geschäftsführerin.

Vielleicht ist ja dann auch eine kleine Spende drin. Schließich hatte von Hansemann schon im vergangenen Jahr einen Araberhengst porträtiert, als Dankeschön für eine Spende in Höhe von 18.000 Euro von einem arabischen Scheich.

„Schon als kleines Mädchen war ich fasziniert von der besonderen Ausstrahlung von Pferden”, erzählt die 46-jährige Künstlerin, die in Birkenheim im Westerwald lebt.

So habe sie bereits im Alter von vier Jahren begonnen, diese „einzigartigen und prachtvollen Geschöpfe” zu zeichnen. Mit Leidenschaft pflegte sie ihr Hobby und machte es später zum Beruf. Heute kreiert sie Kompositionen für einen exklusiven Privatkundenkreis aus aller Welt.
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