Aachen - Gebuddelt wird 2014 nur in der Antoniusstraße

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Gebuddelt wird 2014 nur in der Antoniusstraße

Von: Heiner Hautermans
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Der erste Abschnitt der Lütticher Straße zwischen Schanz und Limburger Straße wird bis Jahresende für 1,4 Millionen Euro erneuert. Um jeden Baum dort wurde gerungen, einige müssen weichen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Das Karlsjahr beschert den Verkehrsteilnehmern und Bewohnern der Innenstadt eine Art Verschnaufpause. Wegen der vielen hochkarätigen Veranstaltungen zum 1200. Todestag Karls des Großen und dem damit verbundenen Touristenandrang wird innerhalb des Grabenrings bis zum Dezember kaum noch gebuddelt.

Einzige Ausnahme: die Antoniusstraße. In der Rotlichtzone muss der Kanal erneuert werden. Doch dabei handele es sich ja eher nicht um einen „touristischen Schwerpunkt“, verteidigte Beigeordnete Gisela Nacken das Vorgehen. Ansonsten werde man noch einige Restarbeiten ausführen, etwa im Pfalzbezirk, wo noch Hausanschlüsse hergestellt werden müssen, oder auf dem Templergraben, wo noch Granitsteine aus Vietnam zur vollständigen Pflasterung geliefert werden müssen.

Das heißt aber nicht, dass es 2014 keine Bauarbeiten geben würde – eben auf der anderen Seite des Grabenrings. Denn zu tun ist überall viel. Leitungen und Kanäle der Stawag, nicht selten 100 und mehr Jahre alt, müssen auch außerhalb erneuert werden, auch Fernwärmeleitungen sind zu legen. Das geschieht etwa momentan in der Promenadenstraße, wo das entstehende Einkaufszentrum Aquis Plaza und andere neue Wohnprojekte angeschlossen werden, und demnächst in Burtscheid, wo ebenfalls mehrere Großprojekte geplant sind.

Dort wird eine Bürgerinformation am 19. März, 19 Uhr, in den Kurpark-Terrassen erfolgen. Im April ist Beginn des ersten Bauabschnitts der Lütticher Straße. Über die Arbeiten, die bis November andauern, wird erneut eine Bürgerinformation am 26. März, 19 Uhr, in der Mensa des Couven-Gymnasiums erfolgen. Weitere Erneuerungen und Umbauten sind 2014 in der Marktstraße, dem Seffenter Weg, der Salierallee, der Bismarckstraße und der Claßenstraße geplant.

Bis 40 Millionen Euro

Etwa 30 Baumaßnahmen zur Erneuerung von Strom-, Gas-, Wasserversorgung, Abwasser oder Telekommunikation plant die Stawag quer übers Stadtgebiet verteilt, sie schätzt die Investitionen dafür in diesem Jahr auf 25 bis 30 Millionen Euro, die Hälfte davon zur Erneuerung von Kanälen. Weitere zehn Millionen gibt die Stadt für die Erneuerung und die Unterhaltung von Straßen aus.

Bei allen Maßnahmen legen sowohl Stadt wie Stawag Wert auf größtmögliche Transparenz. Die Stadt hat sie seit einigen Monaten geschaffen durch das Baustelleninformationssystem, das auf der Internetseite aachen.de/baustellen einzusehen ist. Nacken: „Wir gehen anders damit um als andere Städte auch in unserer Größenordnung, die nur große Baustellen ins Netz stellen.“

In Aachen kann man auch Infos über das Aufreißen eines Bürgersteigs nachlesen, etwa Beginn, Art und Dauer der Baumaßnahme, ausführende Firmen und Ansprechpartner. Die Seite wird täglich aktualisiert, auch ist eine App geplant, über die Baustelleninformationen aufs Smartphone geladen werden können.

Weil aber nicht jeder Bürger über Internet verfügt, werden die ausführenden Firmen von der Stadt aufgefordert, die Anwohner vor Baubeginn über die anstehenden Maßnahme per Postwurfsendung zu informieren. Die Baustellenhotline ist außerdem unter Telefon 0241/4327000 erreichbar. Die Stawag gibt auf ihrer Homepage stawag.de ebenfalls ausführlich Auskunft über die anstehenden Projekte und hat ebenfalls Telefonnummern geschaltet .

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