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Gates: Stadt will ihren Einfluss geltend machen

Von: ast
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Aachen. Oberbürgermeister Jürgen Linden betonte am Tag danach, dass sich die Stadt für den Erhalt der Arbeitsplätze bei der Firma Gates einsetzen werde.

Wie berichtet, war den Beschäftigten am Donnerstag völlig überraschend mitgeteilt worden, dass die Produktion (von Zubehör für die Automobilindustrie) am Standort Aachen beendet werde und 350 von 500 Arbeitsplätzen wegfielen.

Am Freitagmorgen informierten Vertreter des Betriebsrats und der Gewerkschaft IGBCE den OB über die Vorgänge. Linden beabsichtigt, in den nächsten Tagen Gespräche mit der örtlichen Gates-Geschäftsleitung zu führen, eventuell auch mit den Konzernspitzen in Großbritannien und den USA. Zugleich sei er bereit, die Belegschaft bei öffentlichen Aktionen zu unterstützen und ihr auch das Rathaus zu öffnen.

Die ersten Aktionen sind derweil geplant. IGBCE-Sekretär Dennis Radtke kündigte für Montag und Dienstag Mahnwachen vor dem Werkstor an, am Mittwoch um 18 Uhr soll an gleicher Stelle eine Kundgebung stattfinden. Am Mittwoch ist zudem eine außerordentliche Belegschaftsversammlung vorgesehen.

Betriebsratsvorsitzender Klaus Meyer begrüßte die Absicht der Stadt, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Einfluss nehmen zu wollen, „aber Geld geben kann sie ja nicht”. Mit der Geschäftsführung bleibe man natürlich im Gespräch.
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