Aachen - Gates: Die Arbeitnehmer erstellen ein Gegenkonzept

Gates: Die Arbeitnehmer erstellen ein Gegenkonzept

Von: Heiner Hautermans
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Die Produktionsstätte von Gates: Der Automobilzulieferer wird ab 2010 nicht mehr in Aachen produzieren. 350 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Mit der Entscheidung, die Produktion von Zahnriemen und Ölpumpen einzustellen und damit 350 Arbeitsplätze zu streichen, wollen sich die Arbeitnehmervertreter des Autozulieferers Gates nicht abfinden.

Betriebsrat und Gewerkschaft IGBCE arbeiten an Gegenvorschlägen, wie der - schwarze Zahlen schreibende - Standort Aachen doch noch gerettet werden kann.

Da wegen eines Großauftrages neue Kapazitäten und Erweiterungsmöglichkeiten geschaffen werden müssten, befindet man sich im Gespräch mit der Stadt Aachen, die heute mitteilen wird, ob sie ein benachbartes Grundstück zur Verfügung stellen kann. Aus verschiedenen Einzelteilen soll dann laut Betriebsrat Abdurrahman Kol ein Gesamtkonzept geschnürt werden. Details könnten derzeit aber noch nicht mitgeteilt werden.

Permanent finden derzeit Sitzungen der Gremien statt. So stehen Beratungen mit einem Rechtsbeistand und Gespräche mit der Geschäftsleitung über die Sparvorschläge an. Beratungen über einen Interessenausgleich und Sozialplan sind dagegen noch nicht aufgenommen worden.

Auch mit öffentlichen Aktionen wollen die Gates-Mitarbeiter weiter auf ihr Anliegen aufmerksam machen. Die Mahnwachen werden jedoch vom Eisenbahnweg in die Innenstadt verlegt: am Mittwoch, 4. März, auf den Holzgraben, am Freitag, 6. März, an den Kugelbrunnen, jeweils von 15.30 bis 18 Uhr.

Für Samstag, 7. März, ist eine große Demonstration geplant, die um 11.55 Uhr am Steffensplatz beginnt. Über den Elisenbrunnen geht es dann zum Rathaus, wo die Initiatoren von Oberbürgermeister Jürgen Linden empfangen werden. Anschließend findet eine Kundgebung auf dem Markt statt.
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