Aachen - Fußgängerzone bekommt drei Ladeflächen

Fußgängerzone bekommt drei Ladeflächen

Von: Martina Stöhr
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Dieses Schild am Benediktusplatz und Korneliusmarkt erhält bald einen Zusatz, der drei Ladezonen ausweist. Foto: Stock/Imagebroker

Aachen. Zu einem guten Kompromiss zwischen Sicherheit und Anliegen der Bürger ist laut Bernd Krott (SPD) die Verwaltung in Sachen Fußgängerzone am Benediktusplatz und Korneliusmarkt in Kornelimünster gekommen.

Das sagte er am Mittwochabend in der Sitzung der Bezirksvertretung Kornelimünster/Walheim.

Das Be- und Entladen wird dort in Zukunft an drei entsprechend markierten Stellen möglich sein. Und zwar in Höhe des Hauses Korneliusmarkt 48 neben der Bank, in Höhe des Hauses Korneliusmarkt 46 sowie in Höhe des Restaurants St. Benedikt, Benediktusplatz 12. Abgestellt werden dürfen aber nur Pkw und keine Lkw. Das Parken ist auch weiterhin verboten.

Laut Eberhard Büchel, Vorsitzender der Bezirksvertretung, ist die Bürgerinitiative mit dem Vorschlag einverstanden. Die hatte sich zuletzt vehement gegen die Einrichtung der Fußgängerzone ohne Ladezeiten gewehrt. Die Bürger warfen der Bezirksvertretung Aktionismus vor und empfanden es als Zumutung, mit ihren Einkäufen in Zukunft „quer durch den Ort laufen“ zu müssen. Sie hatten die Bezirksvertretung aufgefordert, die Angelegenheit noch einmal zu überdenken.

Eingerichtet worden war die Fußgängerzone in ausgewiesenen Bereichen des Benediktusplatzes und des Korneliusmarktes aus Sicherheitsgründen. Die Feuerwehr hatte nach einem Einsatz im April des vergangenen Jahres bemängelt, dass parkende Autos ein Durchkommen in den engen Gassen nahezu unmöglich machten. Nach dem vehementen Protest der Bürger gegen die daraufhin eingerichtete Fußgängerzone ohne Ladeerlaubnis machten sich Feuerwehr und Verwaltung erneut an die Arbeit und prüften, ob Ladezonen an bestimmten Stellen machbar sind. Und kamen dabei zu dem Ergebnis, dass dies an den drei genannten Stellen durchaus möglich ist.

Möglicherweise wird es aber bis März oder April dauern, bis die neuen Ladeflächen entsprechend ausgewiesen werden. Die notwendigen Bodenmarkierungen können laut Verwaltung nur von Fachfirmen bei trockener Witterung und bestimmten Temperaturen vorgenommen werden.

Bürgerliches Engagement

Laut Bernd Krott ist der gefundene Kompromiss ein gutes Beispiel dafür, dass sich bürgerliches Engagement durchaus lohnt. Und auch Jakob von Thenen (CDU) zeigte sich zufrieden mit dem Beschlussvorschlag der Verwaltung.

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