Fußballverband und Sportjugend wollen Vereine stark machen

Von: Denise Deller
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Sie machen sich stark gegen Gewalt im Fußball (von links): Benjamin Folkmann (DSJ), Alfred Vianden (FVM), Gerd Wagner (DSJ), Hans-Georg Suchotzki (Stadt) und Frithjof Kraemer (Alemannia). Foto: Harald Krömer

Aachen. „Fußball ist nicht immer heile Welt, es gibt Menschen die Fußball als Bühnenbild für Gewalt nutzen”, sagte Alfred Vianden, Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM).

Daher haben der FVM und die Deutsche Sportjugend (DSJ) eine zweitägige Konferenz organisiert, in der Vereinsvertreter über Gewalt in Fußballstadien und unter den Fußballfans diskutieren und sich ausgetauscht sollen.

„Vereine stark machen im Westen - Was tun gegen Diskriminierung und Rassiosmus im Fußball?” lautet der Titel der Veranstaltung am 30. und 31. Januar im Haus Löwenstein in Aachen.

Vereinsvertreter, Trainer, Spieler und Schiedsrichter soll dabei gezeigt werden, wie sie mögliche rechtsextreme Auswüchse erkennen und dagegen vorgehen können. Vier Workshops sollen Aufklärung, Information und Infos zu Präventions- und Integrationsarbeit geben.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz, die Stadt Aachen und Oberbürgermeister Jürgen Linden unterstützen diese Aktion, ebenso wie die Alemannia.

Für die Alemannia war klar die Aktion zu unterstützen, „weil wir als Profiverein auch Vorbild sind”, erklärte Frithjof Kraemer. „Auch wollen wir das Problem, welches auf dem Tivoli wegen guter Fanarbeit vielleicht nicht auftritt, nicht einfach auf die Amateurvereine verlagern”, so der Alemannia-Geschäftsführer weiter.

Regionalkonferenz im Haus Löwenstein

Die Regionalkonferenz „Vereine stark machen im Westen - Was tun gegen Diskriminierung und Rassismus im Fußballverein?”, die am 30. und 31. Januar in Aachen stattfindet, ist die dritte von vier regionalen Veranstaltungen der Deutschen Sportjugend (DSJ) und des Bündnisses für Toleranz und Demokratie. Für Norddeutschland hat sie bereits in Bad Segeberg und für den Osten in Potsdam stattgefunden. Nach Aachen folgt noch die Süd-Konferenz in Ulm.

Für die Westkonferenz hat die DSJ den Fußball-Verband Mittelrhein (FVM), die Alemannia und die Stadt Aachen als Partner gewonnen.

Stattfinden wird die Konferenz unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Linden im Haus Löwenstein und am Tivoli. Im Haus Löwenstein werden am Freitag, 30. Januar, ab 16 Uhr die Eröffnungsreden gehalten und die Workshops vorgestellt, anschließend gibt´s am Tivoli ein Abendessen. Am Samstag, 31. Januar, folgt im Haus Löwenstein ab 8.45 Uhr die Arbeit in den Workshops, deren Ergebnisse gegen 16 Uhr präsentiert werden.

Rund 70 Teilnehmer haben sich bislang zur Konferenz angemeldet. Darunter sind Spieler, Trainer, Vereinsfunktionäre und Schiedsrichter aus dem Bereich des FVM.
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