Aachen - Furchtbarer Unfall: Betrunkener Fahrer rast in Kleinwagen

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Furchtbarer Unfall: Betrunkener Fahrer rast in Kleinwagen

Von: hau
Letzte Aktualisierung:
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Um kurz nach 5 Uhr kam es auf der A 44 bei Aachen zu einem tödlichen Unfall. Zwei französische Pkw krachten zusammen. Foto: Ralf Roeger
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Bei dem Unfall im Januar 2014 war der 46-Jährige in seinem Geländewagen mit rund 200 km/h in einen Kleinwagen gerast. Beide Fahrzeuge wurden völlig zerstört. Foto: Ralf Roeger
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Bei dem Unfall im Januar 2014 war der 46-Jährige in seinem Geländewagen mit rund 200 km/h in einen Kleinwagen gerast. Beide Fahrzeuge wurden völlig zerstört. Foto: Ralf Roeger
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Bei dem Unfall im Januar 2014 war der 46-Jährige in seinem Geländewagen mit rund 200 km/h in einen Kleinwagen gerast. Beide Fahrzeuge wurden völlig zerstört. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Furchtbarer Zusammenstoß am frühen Samstagmorgen auf der A 44 in der Nähe des Aachener Autobahnkreuzes: Ein 25 Jahre alter Franzose kam in einem Kleinwagen ums Leben, als ein schwerer Geländewagen von hinten mit hoher Geschwindigkeit auffuhr. Der Fahrer dieses Jeep Cherokee war nach Angaben der Polizei betrunken.

Nach Mitteilung der Autobahnpolizei war der 25-jährige Fahrer des Opel Corsa gegen 5 Uhr zwischen der Abfahrt Aachen-Brand und dem Autobahnkreuz in Richtung Mönchengladbach unterwegs, neben ihm saß ein 30-jähriger Beifahrer und auf der Rückbank der später Getötete. Nach den ersten Ermittlungen fuhr der Jeep aus bisher ungeklärten Gründen mit hoher Geschwindigkeit auf den Corsa auf. Nach derzeitigem Sachstand wurde der Kleinwagen durch die Wucht des Aufpralls so stark deformiert, dass der hinten sitzende junge Mann tödliche Verletzungen erlitt und noch an der Unfallstelle verstarb.

Da der Mann eingeklemmt war, rückte die Feuerwehr, bei der mehrere Notrufe eingegangen waren, mit einem Spezialfahrzeug an, außerdem wurden zwei Löschzüge, vier Rettungswagen und zwei Notärzte an den Ort des Geschehens beordert. Die beiden anderen Insassen des Corsa wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie stationär aufgenommen wurden – Lebensgefahr besteht laut Polizeibericht nicht. Der Rettungsdienst musste noch zwei weitere Personen am Ort des tragischen Geschehens betreuen.

Polizisten stellten bei dem 45-jährigen Jeep-Fahrer eine deutliche Alkoholisierung fest. Der Mann und seine 46-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Ihm wurde auf einer Polizeiwache durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen, außerdem beschlagnahmten die Beamten seinen Führerschein.

Verkehrsunfallermittler der Polizei Köln vernehmen ihn und seine Beifahrerin, die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen auf Hochtouren. Nach weiteren Informationen hat der ebenfalls aus Frankreich stammende Jeep den Kleinwagen vor sich hergeschoben und in die Leitplanken gedrückt, bevor der Geländewagen nach rechts in einen Graben geriet und sich überschlug.

Bis zu 6,5 Kilometer Stau

Für die Unfallaufnahme rückte auch das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kölner Polizei an. Die Autobahn wurde in Richtung Mönchengladbach stundenlang gesperrt, der Verkehr wurde abgeleitet. Erst gegen 12 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben. Bis dahin kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, der Stau war maximal 6,5 Kilometer lang.

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