Aachen - Für viele Bands wird es nicht der einzige Bühnenauftritt bleiben

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Für viele Bands wird es nicht der einzige Bühnenauftritt bleiben

Von: Maximilian Schepp
Letzte Aktualisierung:
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Musikalisch, laut und äußerst fröhlich ging es beim 8. Bandcontest im Aachen-Fenster zu. Mehrere Nachwuchsbands jubeln über Nachfolge-Auftritte, der Publikumspreis ging an Loundness War. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Fleißig schmieren die vielen freiwilligen Helfer die letzten belegten Brote. Die einzelnen Bandmitglieder schauen nervös auf die Uhr und klopfen mit den Füßen einen Rhythmus nach, den sie gleich live vor hunderten Zuschauern darbieten werden.

Am vergangenen Samstag war es mal wieder so weit: Der alljährliche Schülerband-Contest, dieses Jahr bereits zum achten Mal veranstaltet, lockte zahlreiche junge Bands ins ehemalige Aachener Schülercafé, welches mittlerweile den Namen „Pinu’u“ trägt und im Aachen-Fenster am Büchel zu Hause ist.

Erste Bühnenerfahrung

Die Idee hinter dem Contest: Ein Newcomer-Festival zu veranstalten, bei dem die einzelnen Bandmitglieder teilweise ihre ersten Bühnen-Erfahrungen sammeln können und gleichzeitig auch die Chance haben, durch die Jury an eine sogenannte „Wild Card“ zu gelangen, die ihnen die Möglichkeit gibt, auf einem weiteren Festival in der Region auf der Bühne zu stehen – und noch mal für hunderte Zuschauer zu spielen.

„Besonders im Vordergrund steht für uns auch die Zusammenarbeit mit Belgien und den Niederlanden“, erklärt Ludger Gerdes, Leiter des Pinu’u. So vergaben die Jurymitglieder Christoph Beckers und Peter Heinrichs beispielsweise eine Wild Card für das Jukutu-Rockfestival in Belgien an die Band What I want. Doch auch andere Auftrittsmöglichkeiten wurden per Wild Card vergeben. So darf die Band Loudness War das Open-Air-Festival Fraiche Aire in Vaals eröffnen, Echocrash im Domkeller am Aachener Hof spielen, und What I want zusätzlich noch im Charly Brown in Aachen die Menge begeistern.

Den Hauptpreis des Schülerband-Contests konnte schließlich das Acoustic-Indie-Pop-Duo Lights Out für sich behaupten. Kevin und Kim begeisterten die Jury mit Gesang und Gitarre und dürfen nun einen Tag mit der Erstellung einer Demo-CD im Tonstudio des Jugend- und Medienzentrum Philipp-Neri-Hauses verbringen.

Zusätzlich zum Hauptpreis wurde noch der Publikumspreis vergeben, welcher nach der Lautstärke der Zuschauer bestimmt wurde. Die wortwörtlichen Gewinner in Sachen Lautstärke waren letztendlich Loudness War, bei denen das Publikum am lautesten jubelte. Für die Bandmitglieder von Loudness War bedeutet das eine Fahrt zur Musikmesse nach Frankfurt.

Über 200 Besucher

„Die Besonderheit bei der Organisation und Umsetzung des Schülerband-Contest war, dass wir alles selbst und ohne Profis gemacht haben. Wir haben ungefähr 30 ehrenamtliche Helfer im Pinu’u, die hier in den Bereichen Ton- und Lichttechnik, Catering, Kasse und Werbung mitwirken“, erzählt Ludger Gerdes zufrieden. Mehr als 200 Besucher sprechen für den Erfolg des diesjährigen Schülerband-Contest.

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