Aachen - Für die Planer bleibt die Innenstadt eine Baustelle

Sturm

Für die Planer bleibt die Innenstadt eine Baustelle

Von: Wolfgang Schumacher
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Gut besucht: Der umgestaltete
Gut besucht: Der umgestaltete Elisengarten zählt zu den gelungenen Beispielen für das Innenstadtkonzept 2002. Viele weitere Projekte sollen folgen. Foto: Harald Krömer

Aachen. „Innenstadtkonzept 2002” - der Name ist alles andere als schillernd. Er beschreibt jedoch die förderungswürdigen Maßnahmen, die in den vergangenen zehn Jahren in der City von Aachen auf den Weg gebracht worden sind.

Jetzt ist das Konzept erst einmal abgearbeitet. Im Planungsausschuss zog Baudezernentin Gisela Nacken Bilanz und gab zugleich einen Ausblick auf zukünftige Vorhaben.

Bereits 1986 gab es ein erstes „Innenstadtkonzept” als Grundlage für die weitere Stadtentwicklung. Etwa seit den 1990er Jahren fand in Aachen durch Rot-Grün dann ein Paradigmenwechsel von der „autogerechten” zur „fußgängerfreundlichen” Innenstadt statt, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Und nun resümierte Nacken: „Die Ergebnisse seit 2002 sind sehr, sehr positiv.” Dabei wies sie auch auf umstrittene Projekte wie die Rathaustreppe auf dem Katschhof hin: „Da sitzen eine Menge Leute drauf”, hat sie bei sonnigem Wetter beobachtet. Auch der stark besuchte und gern genutzte Elisengarten, dessen Rasen allerdings bis heute Probleme macht, ist in ihren Augen ein gelungenes Beispiel für das Innenstadtkonzept, das die schwarz-grüne Mehrheit auf jeden Fall fortsetzen will.

So meinte der Grüne Michael Rau, man müsse sich für die Fortschreibung des Innenstadtkonzeptes nochmals auf zentrale Vorhaben besinnen: „Beispiel Südausgang des Bahnhofs in Burtscheid. Da müssen alle noch mal ran”, forderte er. Gleiches gelte für das ­Suermondtviertel, den Theaterplatz und den „Stadtraum Bushof”.

Letzterer ist Thema eines Workshops, den das Büro „HJPplaner” ebenso vorbereiten soll, wie die Fortschreibung eines neuen Innenstadtkonzeptes für den Zeitraum 2013 bis 2023. Für Norbert Plum, SPD, war wichtig, dass es bei der 20-prozentigen Quote sozialen Wohnungsbaus in der Innenstadt bleibt.

Nacken führte noch aus, dass die Umgestaltung der Krämerstraße nicht vom Land gefördert werde, da die Maßnahme nicht nachträglich im Innenstadtkonzept 2002 untergebracht werden konnte. Gleiches gelte für den Umbau des Büchel. Trostpflaster: Da die Stawag in der Krämerstraße einen neuen Kanal legen müsse, könne man im Anschluss daran kostengünstig einige Umgestaltungen vornehmen. Diesen Plan verfolge man auch am Büchel.
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