Für den CHIO nimmt sie eine Woche Urlaub

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Daniwele Jinkertz ist als stellvertretende Abschnittsleiterin beim CHIO dabei. Foto: Harald Krömer

Aachen. Seit 15 Jahren ist Daniela Jinkertz beim Ordnungsdienst des ALRV. Mittlerweile ist sie zur stellvertretenden Abschnittsleiterin aufgestiegen. Die Frau im „grünen Rock“ nimmt sich das Weltreit-Ereignis in der Aachener Soers regelmäßig eine Woche Urlaub. „Mein Arbeitgeber hat dafür volles Verständnis“, sagt sie.

 Die 43-Jährige, eine echte Öcherin, lebt seit einigen Jahren in Viersen. „Ich bin gelernte Bürokauffrau“, erzählt sie. „Aber zurzeit arbeite ich als Reinigungskraft.“ Und eben – in der einwöchigen „Ferienzeit“ als Ordnerin beim CHIO. „Früher war ich 15 Jahre ganzjährig bei einem Ordnungsdienst beschäftigt. Aber meine jetzige Stelle zieh ich vor. Denn Ordnungsdienste werden nimmer stärker beansprucht, und mein Mann meinte, er hätte nicht gerne deine, seine Frau mit einem blauen Auge neben sich auf der Couch sitzen.“ Beim Ordnungsdienst hat sie viel erlebt. „Wir haben natürlich auch bei Konzerten von richtigen Stars aufgepasst.“ Sie schwärm von den Begegnungen mit den Größen des Pop und Rock. „Ich kenne Madonna und AC/DC.“ Mit so manchem Popkönig haben sie und ihre Kollegen nach Feierabend schon ein Bierchen getrunken. „Die sind oft ganz natürlich.“

Die lebenslustige Frau ist als Stellvertreterin des Abschnittsleiters Cornel Thevis zuständig für die Einteilung der anderen Ordnungskräfte in bestimmte Bereiche. „Die stehen natürlich fest.“ Sie habe viel Spaß an d‘r Freud‘. „Uns geht‘s eigentlich ganz gut. Ich kann mich jedenfalls nicht beklagen, Wir werden eingekleidet, bei Karli‘s essen und bekommen auch noch eine Aufwandsentschädigung. Die ist zwar nicht hoch, aber immerhin gibt‘s die.“

Seit sieben Jahren ist sie nun die Stellvertreterin von Cornel Thevis. „Eigentlich sollte eine Freundin von mir den Posten bekommen sollen, die rückte aber zur Hostess auf, also übernahm ich kurzerhand.“ Ein Jahr lang war sie gewissermaßen „Lehrling“, danach wurde sie beim Springen eingesetzt, anschließend bei der Dressur. „Dort war ich nicht so gerne, ich musste zu ruhig sein, das fällt mir schwer, ich bin eine Frohnatur“, sagt sie laut lachend.

Sie lacht auch, wenn sie erzählt, dass sie seit Dienstag ab 7 Uhr morgens auf der Matte stehen muss. Und ziemlich lange auf den Beinen ist.

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