Aachen - Fröhlich, bunt und voller Spielwitz: Pippi Langstrumpf

Fröhlich, bunt und voller Spielwitz: Pippi Langstrumpf

Von: Nina Krüsmann
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Nathalie Hüllenkremer begeist
Nathalie Hüllenkremer begeistert als Pippi Langstrumpf im Weihnachtsmärchen des Haarener Turnvereins. Doch alle Akteure - vor und hinter der Bühne - haben sich den langanhaltenden Applaus des Publikums redlich verdient. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Pippi Langstrumpf ist am Wochenende auf dem „Kleinen Onkel” in die Haarbachtalhalle geritten. Schließlich ist das Weihnachtsmärchen des Haarener Turnvereins (HTV) in diesem Jahr die liebevoll inszenierte Bühnenfassung des Kinderbuchklassikers von Astrid Lindgren.

Die schauspielerfahrenen Haarener hatten das Stück mit vielen Details und einer trickreichen Kulisse auf die Bühne gebracht.

Die Geschichte beginnt damit, dass „Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter Langstrumpf” (wunderbar dargestellt von Nathalie Hüllenkremer) gemeinsam mit ihrem Pferd „Kleiner Onkel” die Bühne betritt. Sie ist bekanntlich nicht wie andere Mädchen in ihrem Alter, lebt ganz alleine in der Villa Kunterbunt. „Die Mama ist ein Engel im Himmel und mein Papa ein Seeräuber”, erzählt sie den beiden Nachbarskindern Tommy (gespielt von Michaela Hübner) und Annika (Desiree Vanderfeld), mit denen sie rasch Freundschaft schließt. Und dann ist das noch Herr Nilsson, Pippis lustiges Äffchen.

„Eng an die Vorlage gehalten”

Alles wäre wunderbar, wäre da nicht Frau Prysselius, die Vorsitzende vom Waisenrat (Janine Gilles). Sie besteht darauf, dass Pippi ins Heim muss. Doch die sommersprossige, rothaarige Heldin weiß sich mit Hilfe ihrer beiden Freunde und vielen anderen Mitteln dagegen zu wehren.

„Wir haben uns eng an die Vorlage von Lindgren gehalten, welche die Fantasie, Furchtlosigkeit und Frechheit von Pippi als einer der berühmtesten Figuren der Kinderliteratur in den Mittelpunkt stellt”, erklärt Geschäftsführerin Anneliese Offermanns.

Pippi ist superstark, fröhlich, herrlich unkonventionell und lügt ganz wundervoll. Mit den goldenen Talern aus dem Schatz ihres Vaters, Kapitän Langstrumpf, besucht sie den Jahrmarkt im Ort. Dass sie auf sich selber aufpassen kann, bekommen in der Folge nicht nur die Diebe Donner-Karlsson und Blom (Hans und Fritz Offermanns) zu spüren, ebenso spielend triumphiert sie über die Polizisten Klang und Larsson (ebenfalls Hans und Fritz Offermanns) und die Lehrerin (Jasmin Fasters).

Zwei Monate lang haben die Ensemblemitglieder vor und hinter den Kulissen geprobt und gewerkelt, um diese Aufführung voller Spielwitz, mit originellen Kostümen und einer fröhlich-bunten Kulissen zu ermöglichen. Beim 49. Weihnachtsmärchen gab es erstmalig eine drehbare Kulisse, die einerseits die Villa Kunterbunt, andererseits das Hausinnere zeigt. Und auch das Schlussbild hätte schöner nicht sein können: Vor dem Schiff von Pippis Vater, der „Hoppetosse”, kommt alles zu einem guten Ende.

Langanhaltender Beifall krönte die gute Arbeit der Akteure vor und hinter der Bühne. Zum Abschluss kündigte der Nikolaus zum einen das 50. Weihnachtsmärchen beim HTV an, der dann gleichzeitig sein 150-jähriges Jubiläum feiern wird. Und natürlich gab es traditionell für alle Kinder einen kleinen Schokoladenweihnachtsmann.
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