Aachen - Friedenslicht wird an rund 800 Pfadfinder ausgegeben

Friedenslicht wird an rund 800 Pfadfinder ausgegeben

Von: Michael Klarmann
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Das Friedenslicht im Fokus: Christiane Wehren (VCP), Elisabeth Schmücking (PSG), Sabine Kock (PSG) und Pfarrer Johannes Quadflieg (DPSG, von links) bereiten die Ankunft des Lichtes aus Wien im Aachener Dom vor. Foto: Michael Klarmann

Aachen. „Wir haben ein Ziel: Wir möchten dieses Licht verbreiten”, sagt Elisabeth Schmücking, Friedenslichtbeauftragte der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG). Am Sonntag wird Schmücking mit rund 800 jungen Pfadfindern das Friedenslicht, das sie zuvor in Wien abgeholt haben, bei einem Aussendungsgottesdienst im Dom weitergeben.

Erwartet werden neben den Pfadfindern auch Gäste wie Bischof Heinrich Mussinghoff und der stellvertretende Superintendent Martin Obrikat.

Die seit Jahren in der Weihnachtszeit stattfindende Friedenslicht-Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mauern brechen, Frieden finden, Hoffnung geben!” Damit soll an den Mauerfall in Berlin vor 20 Jahren erinnert werden. Das Friedenslicht, das aus Bethlehem kommt und in Wien an Pfadfinder aus ganz Europa weitergegeben wird, werden dann ab dem 13. Dezember Pfadfinder aus dem ganzen Bistum Aachen mit Laternen, Öllichtern und Grubenlampen in ihre Heimatpfarren bringen. Der Aussendungsgottesdienst beginnt gegen 13.30 Uhr.

Mehr als 60 Aussendungsfeiern

Das Friedenslicht aus Bethlehem wurde bereits Ende November in der Geburtsgrotte Jesu entzündet und nimmt von dort den Weg nach Wien, wo es Delegationen aus ganz Europa in Empfang nehmen. In mehr als 60 Städten Deutschlands wird es dann in Aussendungsfeiern weitergegeben.

Im Bistum Aachen wird es von der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG) sowie dem Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) verteilt. Auch andere Gäste, die die kleine Flamme zu sich nach Hause holen möchten, seien beim Aussendungsgottesdienst im Dom willkommen, sagt Johannes Quadflieg von der DPSG.

Die Friedenslicht-Aktion, die vom Österreichischen Rundfunk 1986 ins Leben gerufen wurde, erinnert daran, dass sich die Menschen für den Frieden einsetzen müssen. Die kleine Flamme soll ebenso ein Symbol der Hoffnung darstellen. Genauso wie die kleine Flamme millionenfach von Kerze zu Kerze, von Hand zu Hand weiter gegeben wird, solle auch der Friede von Mensch zu Mensch wachsen.

Außer in die Weihnachtsgottesdienste bringen die Pfadfindergruppen aus den Kreisen Kleve, Viersen, Heinsberg, Düren und Euskirchen, den Städten Aachen, Krefeld und Mönchengladbach sowie der Städteregion Aachen die Flamme auch in Alten- und Pflegeheime, Justizvollzugsanstalten oder Krankenhäuser, damit sie auch dort als Zeichen des Friedens und der Hoffnung leuchten kann.
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