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Freude über „Ersatz-Sandhäuschen“ ist groß

Von: Caroline Niehus
Letzte Aktualisierung:
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Die Kita Laurentiusstraße hat am Wochenende offiziell ihre neuen Räume bezogen. Für die Arbeit der Architekten Alexander Voigt und Reinhold Weiss gab es viel Lob. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Nach fünf Jahren Auslagerung des Kindergartenbetriebs in Räumlichkeiten der Kita Schurzelter Straße können Kinder, Mitarbeiter und Eltern der Kindertagesstätte Laurentiusstraße nun endlich in die hellen und modernen Räume des neuen Gebäudes umziehen.

Seit Juli diesen Jahres spielen, toben und lernen die Kinder in dem anfangs umstrittenen Bau des Familienzentrums Sandhäuschen. Kindergartenleiterin Katja Deutz von der Weiden hingegen ist stolz auf das Geschaffte. Es sei eine spannende Phase gewesen, berichtet sie, aber „die Erwartungen sind bei weitem übertroffen worden“. Die Auslagerung sei zwar eine gute Übergangslösung gewesen, „trotzdem sind wir alle erleichtert und froh, jetzt in diesem tollen neuen Haus zu sein“, freut sich Deutz von der Weiden.

Dieses Haus haben Alexander Voigt und Reinhold Weiss entworfen, die vor fünf Jahren den städtebaulichen Wettbewerb gewannen. Gemeinsam waren sie für Entwurf, Bauleitung, Baugenehmigung und Übernahme verantwortlich, „das volle Programm sozusagen“, berichtet Voigt. Sie wollten einen ebenbürtigen Ersatz für das abgerissene Sandhäuschen schaffen und haben letztendlich ein Haus gestaltet, in das „viele Umplanungen, Rahmenbedingungen und Wünsche mit eingebunden worden sind“, erklärt Weiss. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und so ist auch Weiss „nach der vielen Mühe und auch persönlichem Engagement froh und stolz zu sehen, dass sich die Leute darüber freuen“.

Ein weiterer stolzer Begutachter beim Eröffnungsfest ist Oberbürgermeister Marcel Philipp. Er spricht von einer gelungenen Planung und einer geschickten Einbindung in das Gelände. „Dieses Gebäude ist ein weiterer Baustein in unserem Gesamtkonzept, die Aachener Kita-Situation weiter zu verbessern“, lobt er.

Außerdem werde Aachen, was die Einrichtungen angehe, qualitativ immer besser. Er hält diese Eröffnung für einen schönen Moment, da man „das Haus nun auch mit mehr Sinnen wahrnehmen kann, als mit dem Auge auf einem Plan“.

Damit es jedoch so weit kommen konnte, bedurfte es der Unterstützung vieler fleißiger Helfer. Beate Traeger vom städtischen Fachbereich Kinder, Jugend und Schule bedankte sich bei Mitarbeitern, Eltern und Bezirksamt, aber vor allem bei Leiterin Deutz von der Weiden: „Sie hat agiert, organisiert und koordiniert. Und mit Blick auf die Kinder ist hier wirklich was Tolles entstanden“.

Den Kindern gefällt es ebenfalls gut. Sie haben einen Beitrag vorbereitet, der in erzählender und gesungener Form von der Geschichte von Auslagerung 2008 bis Einweihung 2013 berichtet. Sie bekräftigen gemeinsam: „Nun wollen wir nie wieder woanders sein!“

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