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Freakwave: Am Samstag gibts was auf die Ohren

Von: Verena Richter
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Ihre Fans haben diesen Tag schon lange erwartet: Die Aachener Band Freakwave hat am Mittwoch ihr Debüt-Album „Personal Thrill” veröffentlicht, nachdem die vier Jungs aus der Kaiserstadt und der Städteregion im Jahr 2009 mit der EP „Does it hurt?” lautstark auf sich aufmerksam gemacht haben.

Lautstark, aggressiv und dennoch melodisch, so beschreiben Freakwave selbst ihren Musikstil, für den sie einen ganz eigenen Begriff geprägt haben. „Wir nennen es Groovecore”, sagt Schlagzeuger Kessy Kessler, der weiter erklärt: „Unsere Musik passt in keine Schublade, sie ist eine Mischung aus groovigen Metal und Hardcore, energetisch und druckvoll aber gleichzeitig sehr tanzbar. Wir haben uns unsere eigene Schublade gemacht.”

Wie das klingt wollen Freakwave am Samstag live im Musikbunker beweisen, dort steigt ab 20 Uhr die Release-Party, bei der die elf Songs von „Personal Thrill” vorgestellt werden.

Musikalisch sei das Album, das beim Indielabel „7Hard” erschienen ist, eine Fortsetzung von „Does it hurt?”, die aber noch grooviger geworden sei, beschreibt Kessy Kessler das neue Album. Musikalisch könne man es bei Korn, Limp Bizkit und Rage Against the Machine ansiedeln. Die Zuhörer könnten sich also auf einen „fetten, groovelastigen Abend” einstellen.

Unterstützt werden Sänger Sascha Balduin, Bassist Heiko Jantos, Schlagzeuger Kessy Kessler und Gitarrist Rene Pelzer am Samstagabend von Cause for Confusion. Die Band aus Wegberg macht den Opener für Freakwave, was musikalisch sehr gut zum eigenen Stil passen würde, sagt Schlagzeuger Kessler.

Dass Freakwave, die gerade mitten in Tourvorbereitungen stecken, eher schwierig zu charakterisieren seien, liegt daran, dass die Jungs unterschiedliche musikalische Wurzeln haben. So kommt Rene Pelzer aus dem Punk, Kessy Kessler aus dem Rock und Metal, Heiko Jantos aus dem Grunge und Frontmann Sascha Balduin aus dem Hardcore, erklärt der Schlagzeuger. „Wir hatten nie Schwierigkeiten dies zusammenzubringen, aber es lässt sich eben nur schwer einordnen.”

Wer neugierig geworden ist, der ist am Samstag im Musikbunker an der richtigen Adresse. Einlass ist um 19.30 Uhr, die Karte kostet an der Abendkasse acht Euro. Und er sich vorab schon mal in Stimmung bringen möchte, für den hat die Band eine gute Nachricht: Den Titelsong von „Personal Thrill” gibt es im Februar als Gratis-Download im Internet.

Konzertübersicht: Von Trash-Metal bis Jazz

Freitag, 3. Februar: Tape One, 20 Uhr, Franz, Franzstraße 74, (Blues). Globalista Party mit LChaim, 20 Uhr, Jakobshof, Stromgasse 31, (Gypsy/Klezmer/Balkan).

Samstag, 4. Februar: Decay und Dead Episode, 19 Uhr, Wild Rover, Hirschgraben 13, (Trash/Death-Metal und Melodic-Death-Metal). Björn Kleinhenz, 20 Uhr, Raststätte, Lothringerstraße 23, (Songwriter). Freakwave, 20 Uhr, Musikbunker, Goffartstraße 26, (Metal). The Pearls, 20 Uhr, Franz, Franzstraße 74, (Jazz).

Sonntag, 5. Februar: I am Oak und Xul Zolar, 18 Uhr, Autonomes Zentrum, Vereinsstraße 25, (Folk/Indie und Indiepop/Experimental).

Montag, 6. Februar: Florian Fleischer Quintett, 20.30 Uhr, Domkeller, Hof 1, (Jazz). Big Band Aachen, 20.30 Uhr, Franz, Franzstraße 74, (Big Band).

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