Aachen - Frankenberg: Feste feiern im Turm und unterm Burgdach

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Frankenberg: Feste feiern im Turm und unterm Burgdach

Von: Wolfgang Schumacher
Letzte Aktualisierung:
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Frankenburg: Ingo Klusemann (v.l.), Elisabeth Paul, Ralph Hagensborg und Christoph Lenssen freuen sich auf die große Sause. Foto: A. Herrmann

Aachen. Glückliche Gesichter bei den Frankenbergern: Der Verein aus dem Frankenberger Viertel hat so richtig Grund zu feiern. Nein, kein Jubiläum, sondern die gelungene Reanimation der doch mit den Jahren ziemlich heruntergekommenen Burg Frankenberg an der Ecke Bismarck- und Goffart­straße, malerisch gelegen am gleichnamigen Park.

Das Projekt Kultur- und Bürgerzentrum dort in der Burg – so erläuterten jetzt die Vorstandsmitglieder Ingo Klusemann, Elisabeth Paul, Christoph Lenssen und Ralph Hagensborg – hatten sich die im Jahr 2005 gegründeten „Frankenberger“ auf die Fahne geschrieben. Der damals 13-köpfige, nachbarschaftlich orientierte Verein (heute 450 Mitglieder) hatte sich zum Ziel gesetzt, „die Lebensqualität“ im Frankenberger Viertel zu erhöhen.

Das ist jetzt mit der Fertigstellung der Burg richtig perfekt gelungen, eine Tatsache, die man am 30. August ab 11 Uhr mit einem großen Fest rund um das Bauwerk feiern wird. Nicht zuletzt mit dem 2008 gestellten und dann bis 2010 von Land und Stadt endgültig genehmigten Förderantrag zum Umbau der Burg zu einem Kultur- und Bürgerzentrum, erklärte Klusemann den Werdegang des insgesamt 1,7 Millionen schweren Vorhabens, hat man dem Viertel ein neues Zentrum gegeben. am Freitag, eine Woche vor seiner offiziellen Eröffnung, wurde es bereits für Hochzeitsfeierlichkeiten genutzt.

Denn das völlig restauriert und ganz in Weiß gehaltenen Dachgeschoss der Burg und die großzügigen Räume in Erdgeschoss, im Turm und in der ersten Etage laden rundum zum Feiern ein. „Wir wollen sogar beantragen, dass hier offiziell standesamtlich geheiratet werden kann“, kündigte die Grüne Elisabeth Paul an – ein Vorhaben, das zweifellos dann mit einem exklusiven Ambiente wuchern kann.

Doch auch Seminar- und Büroräume (letztere nur für Vereine) hat die Burg, die aus dem Jahr 1261 stammt und eine Burtscheider Gründung war, zu bieten, schönste Holzdielen, weiße Wände und moderne Technik werden schnell Mieter, Festveranstalter und Firmen anlocken, die eine etwas andere Umgebung suchen.

Klusemann und Lenssen betonten, dass das Das Da-Theater auf alle Fälle mit seinen Open-Air-Vorstellungen im Sommer bleibe. Das künftige Musik- und Kulturprogramm stehe noch nicht fest, das komme alles erst nach dem großen Festäng vom 30. August, also nur einen Tag vor dem achten Alleenfest, dass der Verein ebenfalls ausrichtet.

Ab 11 Uhr wird der Chill-Out-Bus vorfahren, hier werden Bands spielen, in der Burg gibt es Kultur, Kabarett, Tanz und Musik. Phänomenal seien auch die Eigenleistungen der Vereinsmitglieder gewesen, natürlich gelte der Dank weiter allen Geldgebern. Nur die Gastronomie sei bisher noch nicht vergeben, bedauerten die Frankenberger.

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