Städteregion - Fortbildung für Lehrer: „Was ist denn schon normal?“

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Fortbildung für Lehrer: „Was ist denn schon normal?“

Von: Jutta Geese
Letzte Aktualisierung:

Städteregion. Das Thema Inklusion beherrscht seit Monaten die schulpolitische Debatte. Oft geht es ums liebe Geld, denn an vielen Schulen fehlen sowohl die viele räumlichen als auch die personellen Voraussetzungen für den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung. Hinzu kommt aber, dass sich Lehrerinnen und Lehrer inhaltlich nicht gut genug gerüstet sehen.

„Die Lehrer sind in Aufruhr, weil es jetzt hart auf hart kommt“, weiß Helmut Hagemann, selbst Lehrer und als Mitglied im sogenannten Kompetenzteam Städteregion in der Fortbildung seiner Kollegen engagiert. Als „Antwort auf die Verunsicherung in der Lehrerschaft“, so Hagemann, hat das Team eine Fortbildungsmesse mit dem Titel „Was ist denn schon normal?“ organisiert. Denn was früher „normal“ war, ist es längst nicht mehr. Und es gibt viele neue Anforderungen – Inklusion ist nur eine davon, aber derzeit wohl eine der größten.

Bei der Messe am Mittwoch, 2. April, im Aachener Couven-Gymnasium werden 27 jeweils zweistündige Workshops angeboten. Dabei hat dasKompetenzteam berücksichtigt, dass die Vorkenntnisse der Lehrerschaft sehr unterschiedlich sind. „Viele kennen beispielsweise den sogenannten Index für Inklusion nicht“, sagt Hagemann.

Dieser ist eine Art Werkzeug, mit dem Schulen jeweils auf ihre Situation zugeschnittene, realistische Schritte Richtung Inklusion entwickeln können. Für Pädagogen, die schon inklusiv arbeiten, gibt es beim Fortbildungsnachmittag Vertiefungsworkshops etwa zum Umgang mit Autisten oder Schulverweigerern. Mobbing, Zusammenarbeit mit multiprofessionalen Teams, Gestaltung von Elterngesprächen oder Leseförderung sind weitere Themen.

Hagemann und seine Kollegen vom Kompetenzteam hoffen, dass die Fortbildungsmesse genauso angenommen wird wie die in den Vorjahren. „Da hatten wir immer zwischen 250 und 300 Teilnehmern“, sagt er. Interessierte können sich bis zum 25. März im Internet unter www.kt.ac.nrw.de unter dem Punkt „Termine“ anmelden. Die Anmeldung gilt für einen Workshop. Weitere Infos gibt es per Mail bei Martina Fleuth (martina.fleuth@kt.nrw.de), Wolfgang Müllejans (wolfgang.muellejans@kt.nrw.de) und Helmut Hagemann .

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