Förderpreis: Junge Künstler werden hoch gelobt

Von: Ingrid Peinhardt-Franke
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Bürgermeisterin Margrethe Schmeer (r.) lobte im Ludwig-Forum wie die anderen Festredner das Engagement der jungen Preisträger. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Ein nettes kleines Zebra, sichtlich von Kinderhand geformt, stand neben fünf anderen kindlichen Kunstwerken zwischen den Arbeiten erwachsener Künstler im Ludwig Forum. Etwa eine große blaue Brille, große Collagen mit einem roten Phantasietier und Malerei sowie eine Skulptur mit einem toten Ast und schwebenden Häuschen aus Karton.

Gegenüber der professionell präsentierten Kinderkunst saßen die Preisträger mit ihren Familien und Freunden und folgten dem Programm, in dem die jungen Querflötistinnen Charlotte Thöne, Lucie Seidel und Pauline van Neerven und die jungen Gitarristen Paul Müller-Reyes und Thong Nguyen meisterliche Darbietungen brachten.

Voll des Lobes für das tolle Engagement der jungen Künstler waren die Festredner im Ludwig-Forum. Bürgermeisterin Margrethe Schmeer eröffnete die Feierstunde und würdigte die Leistungen von 200 Grundschülern, die gemeinsam 161 Arbeiten angefertigt hatten, die im kommenden Sommer im Rahmen der Ausstellung „Kinderkönigreich“ im Ludwig-Forum zu sehen sein sollen.

Möglich wird die kindliche Kunst durch das Aachener Modell, gefördert von der „Bürgerstiftung für die Region Aachen der Sparkasse“, das hoch und besonders begabte Kinder fördert und ihnen Künstler in die Schulen schickt, die in kleinen Gruppen mit ihnen arbeiten. Auch Museumsleiterin Brigitte Franzen freute sich über die Kunst der Kinder. „Ihr dürft stolz auf euch sein“, sagte sie und erläuterte das „Kinderkönigreich“, das der polnische Künstlers Pavel Althammer konzipierte.

Franzen fragte nach der Macht der Bilder und der Bedeutung, König oder Königin zu sein. Da aber hierzulande Könige und Königinnen meist nur in den Medien stattfinden, geht es darum, ein königliches Gefühl in den Alltag zu holen und sich frei zu fühlen. In der Kunst geht es um die Freiheit des Ausdrucks, so Franzen, den die Kinder mit dem Aachener Modell zunehmend kennen lernen. Daher engagiert sie sich gerne für die Kinderkunst und den bislang fünften Förderpreis.

„Das Zebra der Welt“

Dieter Philipp, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, zeichnete die sechs Preisträger aus. Die Sieger gewinnen einen Wochenend-Workshop mit einem überregional bekannten Künstler, die anderen werden bei der großen Ausstellung dabei sein. Die Preisträger Sophie Beckers, 7 Jahre, Sarah Graalmann, 9 Jahre, Tim Hardt, 9 Jahre, Tobias Schuler, 9 Jahre und Maya Udovcic, 8 Jahre, nahmen freudig ihre Urkunden entgegen, Preisträgerin Pia Radermacher war nicht dabei.

Sarah Graalmann aus der Kunst-AG in Kohlscheid-Kämpchen, hatte das lustige kleine Zebra hergestellt: „Es ist auf jeden Fall ein Mädchen. Und für mich ist es das ‚Zebra der Welt‘.“

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