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Fördergelder auch für private Schulen

Von: ast
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Aachen. Der Finanzausschuss hat Dienstagabend mit großer Mehrheit beschlossen, auch den privaten Schulen Mittel aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung zu stellen, zwecks energetischer Sanierung.

Zehn Prozent der 2010 in Aachen für den „Investitionsschwerpunkt Bildungsinfrastruktur” vorgesehen Ausgaben, insgesamt 7,5 Millionen Euro, sollen an die freien Träger weitergeleitet werden.

Im einzelnen verteilen sich die Gelder wie folgt: Das Gymnasium St. Ursula erhält 203.500 Euro (für die Sanierung der Fenster, auch in der Schwimmhalle); 207.700 Euro gehen an die Viktoria-Schule (Sanierung des Traktes IV, Kurbrunnenstraße); 196.800 Euro sind vorgesehen für Pius-Gymnasium und Marienschule (Fenstersanierung und Wärmedämmung); die Waldorfschule bekommt 118.500 Euro (energetische Verbesserungsmaßnahmen); die Parzivalschule ist mit 23.500 Euro dabei (thermische Sanierung der Fenster und Öffnungselemente).

Ausschussvorsitzender Hermann Josef Pilgram von den Grünen betonte, es mache Sinn, auch die privaten Träger am Konjunkturpaket II zu beteiligen. So habe die Waldorfschule schon sehr früh einen entsprechenden Antrag gestellt, „dem wir nun entsprechen können”.

CDU-Fraktionsvorsitzender Harald Baal wies auf die finanziellen Auswirkungen hin: „Das Gute ist, dass der Haushalt 2010 durch diese Maßnahme nicht belastet wird”, erst ab 2012 zahle die Stadt einen Eigenanteil von 94000 Euro für die privaten Träger. Auch die SPD stimmte für die Berücksichtigung der Privatschulen.

Klare Vorschriften

Für sie gelten im übrigen dieselben Fördervorschriften wie für die Stadt Aachen, und zwar „zwingend”. Bei den Trägern der oben genannten Schulen handelt es sich um die Ursulinenkongregation Calvarienberg-Ahrweiler, die Evangelische Kirche im Rheinland, das Bischöfliche Generalvikariat, den Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik Aachen und den Verein zur Förderung der Anthroposophischen Heilpädagogik in Aachen.
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