„FlicFlac“: Den Stahlhammer muss der Bendplatz aushalten

Von: Wolfgang Schumacher
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Die „Acrobatic Troupe Shenyang“ probt für die betörende Nummer „Traumflug“. Die chinesische Artistentruppe hantiert mit messerscharfen Schwertern in der Kuppel des „FlicFlac“-Zeltes. Fotos (2): Heike Lachmann Foto: Heike Lachmann
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Kleine Pause für „FlicFlac“-Regisseur Thomas Buschhäuser (r.): „Ich freue mich, Ihnen die Musiker der Rockband Sixtention vorstellen zu können.“ Foto: Heike Lachmann

Aachen. Der Moskauer Clown Andrej Jigalov, weltberühmt und im normalen Leben alles andere als ein „dummer August“, versuchte am Freitag bei einem Blick der „Nachrichten“ hinter die Kulissen des Zirkus-Eldorados „FlicFlac“ zu ergründen, was das Einzigartige dort ist. „Eine Wahnsinns-Technik und höchste artistische Leistungen, das ist hier das Beste in der Welt“, strahlte er.

Der Clown dann über sich: Er bringe seit seiner Armeezeit alle zum Lachen, weil er der ewige Verlierer sei – und am Ende doch immer gewinne. Übrigens: Jigalov wird ab Februar in Berlin-Köpenick ein festes Stück spielen, „Komische Love Story“ heißt der vielversprechende Titel. Bis dahin bringt er Stimmung ins „FlicFlac“-Zelt, das dieses Mal auch räumlich erste Klasse ist und für den Weihnachts­standort Aachen vom ausgelaufenen Musical „Cats“ übernommen wurde, also ein Super-Zelt.

„FlicFlac“ spielt seine Weihnachtsshow an den vier Standorten Nürnberg, Kassel, Dortmund und Aachen. Aachen kam dazu, weil hier „das Publikum dankbar für eine heiße Show“ ist, meinte Sprecher Sascha Freudrich, der bereits letztes Jahr den Weihnachtszirkus auf dem Bendplatz betreute. „FlicFlac“-Regisseur Thomas Buschhäuser hatte eine Berserkeraufgabe für die „Highlig Abend“-Show in Aachen zu leisten. In Dortmund, berichtete er am Freitag, sei der fünf Tonnen schwere „Steelhammer“ (Stahlhammer) der China-Artisten aus der Stadt Wuhan einfach durch den Bühnenboden gebrochen.

Deswegen habe man die nervenzerreißende Nummer mit dieser Monstermaschine nach Aachen genommen. Der Boden sei hier verstärkt, sie ins Programm einzubauen aber eine echte Herausforderung, stöhnte er. Doch blitzten sofort seine Augen, als er die Zirkusband „Sixtention“ vorstellte: „Das ist eine echte Rockband“, freute er sich, die für das familiengerechte Weihnachtsprogramm schönsten Klassik-Rock für die einzelnen Nummern eingeübt habe, Rammstein gibt es diesmal nicht.

Zwei Nummer dürfen nicht unerwähnt bleiben: Larissa Kastein, 26-jährige Tochter des Zirkusgründers, zeigt ihre umwerfende Poledance Nummer. Und natürlich die ohrenbetäubenden Runden der bis zu neun brasilianischen Motorradartisten „Pinillomotos“ in der Stahlkugel bieten Spannung. Die Premiere beginnt am Samstag um 20 Uhr.

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