Aachen - Firma errichtet bezahlbare Wohnungen

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Firma errichtet bezahlbare Wohnungen

Von: Heiner Hautermans
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Mehrere Bagger werden derzeit am Freunder Weg eingesetzt, um die Gebäude von „Kartoffel Braun“ niederzulegen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Ein interessantes Bauprojekt wird derzeit in Rothe Erde verwirklicht. Am Freunder Weg, in Sichtweite der Aachen-Arkaden, wird derzeit ein mehr als 5000 Quadratmeter großes Grundstück im Dreieck zwischen Mataréstraße und Bonifatiusweg freigeräumt, um Platz zu machen für 98 Eigentumswohnungen, die auf dem Gelände errichtet werden sollen.

Bekannt ist das Areal alten Aachenern als Firmensitz von „Kartoffel Braun“. Realisiert wird das Millionenprojekt von der Vilis GmbH aus Ratingen, einer Tochter der Interboden-Gruppe, die in Aachen schon zwei anspruchsvolle Großprojekte verwirklicht hat: das Redarius-Quartier am Lousberg und die Raphaelhöfe in der Soers.

In Rothe Erde entstehen allerdings keine Luxus-Apartments: „Die Produktlinie Vilis steht für den ehrgeizigen Anspruch, Wohnraum in der Stadt zu realisieren, in einem für breite Bevölkerungsgruppen bezahlbaren Preissegment. Dass es möglich ist, diesem Anspruch gerecht zu werden, hat das erste Projekt der Interboden- Tochter in Köln-Kalk mit attraktiver Architektur, durchdachten Grundrissen, guter Ausstattung und einer durchweg hohen Bauqualität mustergültig bewiesen“, heißt es auf der Internet-Seite des Unternehmens.

Geworben wird weiterhin damit, dass das Grundstück im Osten der Innenstadt durch seine urbane und verkehrsgünstige Lage in direkter Nähe zu den Aachen-Arkaden und dem Bahnhof Rothe Erde überzeuge. Das Entwurfskonzept für die Zwei- bis Fünf-Zimmerwohnungen werde derzeit noch mit der Stadt Aachen abgestimmt, wobei man durch modularisierte Bauweise Kosten spare, dennoch den Wohnungsmix individuell auf den Standort zuschneide. Mit der Vermarktung ist bereits begonnen worden. Insgesamt will man so den Traum der eigenen vier Wände zum Preis einer Mietwohnung anbieten – und das in einer Zeit, in der zentrumsnaher Wohnraum in deutschen Großstädten immer teurer wird.

Zur Miete

Während die Pläne auf dieser Seite des Freunder Wegs zur Trierer Straße hin schon einigermaßen klar sind, herrscht auf der anderen Seite im Dreieck mit dem Eisenbahnweg noch Flaute. Die heruntergekommenen Gebäude, die einst vom belgischen Militär und später vom deutschen Zoll genutzt wurden, sind abgerissen worden. Auf dem 25 000 Quadratmeter großen Grundstück sollen vor allem Mietwohnungen errichtet werden, kündigt Projektentwickler Norbert Hermanns an. Seine Landmarken AG hatte das Gelände 2013 von der Bundesimmobilienagentur erworben. Pläne würden in den nächsten Monaten vorgestellt.

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