Ferienspiele bringen 227 Kinder mächtig in Bewegung

Von: Joel Teichmann
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Auftakt im Nieselregen: In Brand haben die Ferienspiele begonnen. 227 Kinder und Jugendliche und 50 Betreuer machen diesmal mit. Foto: Ralf Roeger
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Auftakt im Nieselregen: In Brand haben die Ferienspiele begonnen. 227 Kinder und Jugendliche und 50 Betreuer machen diesmal mit. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Es war ein regelrechtes Gewusel am Montagmorgen vor dem Pfarrzentrum St. Donatus in Brand. Anfangs hätte man die 227 Kinder noch für ihr ruhiges Warten loben können – doch als der Regen einsetzte, war es schnell vorbei mit der Geduld.

Und so glichen die Schüler und Schülerinnen dann eher einer hektischen Ameisenkolonie. „Wir sind ja nicht aus Zucker“, beruhigte Karl Simons, Leiter der Kinder und Jugendfreizeitstätte Mobilé St. Donatus, lächelnd die versammelten Menschen.

Also wenige Minuten im leichten Regen ausharren, bevor es dann endlich losgehen konnte. Am ersten Tag der Sommerferien hieß es für die Kinder nämlich: Tschüss Lernstress, hallo Brander Ferienspiele! 50 jugendliche Betreuerinnen und Betreuer werden den Teilnehmern in den nächsten knapp zwei Wochen ein traditionell sportliches und spaßiges Programm bieten. Das Motto der Spiele des Mobilé St. Donatus und des BdkJ Brand lautet diesmal „Brand in Bewegung für fitte Ferienspiele 2017“.

Aufgeteilt in zehn Altersgruppen, werden die sechs- bis 14-jährigen Jungen und Mädchen sowohl die Räumlichkeiten des Mobilé nutzen als auch verschiedene Ausflüge unternehmen. „Die Jüngeren werden zum CHIO eingeladen“, berichtet Simons. Aber auch Kurztrips zum Tierpark, in Spaßbäder oder zu Seen sind denkbar. In jedem Fall machen alle Gruppen ein Zeltlager sowie eine größere Tour mit dem Bus, kündigt der Leiter an.

Wie das Programm dann letztendlich genau aussieht, liegt in den Händen der jeweiligen Betreuer. „Sie haben ein festes Budget und müssen damit haushalten“, erläutert er. Natürlich werden dabei auch die Wünsche der Kinder berücksichtigt. „Am besten ist es, wenn wir möglichst wenig Gruppen in den Räumlichkeiten haben“, meint Catherine Stiel, ebenfalls Leiterin.

Dass mehr als 200 Kinder an den Ferienspielen teilnehmen, ist mittlerweile im Übrigen nichts Besonderes. „Wir haben aber keine Absage erteilen müssen“, sagte Simons erfreut. Allerdings merkte Stiel an, dass die Spiele aus logistischen Gründen inzwischen an ihre Grenzen stoßen.

Am Samstag, 29. Juli, wird dann nach elf gemeinsamen Tagen bei der Abschlussfeier wieder der Schlusspunkt gesetzt. Die Schule ruft dann – ganz zur Freude der Schüler und Schülerinnen – aber noch lange nicht.

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