Fazit: Unbedingt wiederholen!

Von: Peter Langohr
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Viele Besucher trotzten dem sc
Viele Besucher trotzten dem schlechten Wetter am ersten Abend des Bürgerfestes und kamen zum großen Eröffnungskonzert mit dem Instrumentalverein Eilendorf. Foto: Peter Langohr

Aachen. Will man das Fazit des ersten Eilendorfer Bürgerfestes auf eine kurze Formel bringen, so kann diese nur lauten: Unbedingt wiederholen! Das ist die einhellige Meinung von Ausrichtern und Besuchern über das dreitägige Fest rund um den Severinusplatz.

Da ist es kein Wunder, dass Kathy Herms, die Vorsitzende der ausrichtenden Interessengemeinschaft Eilendorfer Vereine und treibende Kraft des Projekts, viel Lob und Zuspruch einheimste.

Es fällt schwer, aus der Vielzahl der Aktivitäten die eine oder andere hervorzuheben, aber ganz allgemein kann gesagt werden, dass der erklärten Absicht, das Bürgerfest als ein Fest der Begegnung zu gestalten, Erfolg beschieden war. Es war beeindruckend, wie an ganz unterschiedlichen Plätzen die Menschen miteinander ins Gespräch kamen, sei es nun im Deutsch-Türkisch-Muslimischen Frauenbegegnungszelt, beim Geflügelzuchtverein, beim fahrbereiten Prototypen eines Elektromobils, bei der Arbeiterwohlfahrt oder beim Steinzeitmenschen „Blumammu” mit seiner Demonstration steinzeitlichen Lebens.

Viele der Eilendorfer Vereine nutzten die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit zu präsentieren und so auch Werbung für sich zu betreiben. Die „Beschicker” des Bürgerfestes zeigten sich angesichts des unerwartet großen Besucherandrangs - immerhin wurde an vielen Stellen in der Stadt gefeiert - hoch zufrieden. Das galt auch für den Samstagabend, als mit der Beatles-Cover-Band „Ringo” der umjubelte Höhepunkt des Bürgerfests ein zweistündiges Konzert auf der Showbühne in der Parkanlage an der Moritz-Braun-Straße gab.

Die Fans, die gekommen waren, um die fünf angesagten Musiker mit ihrem authentischen Beatles-Sound zu hören, waren ausnahmslos im jugendlichen Alter - entweder dem Personalausweis nach oder dem Herzen nach mit ein paar Silberfäden hier und da im Haar. Mit viel Anerkennung wurden aber auch alle anderen bedacht, die auf der Showbühne auf sich aufmerksam machten, wie etwa die Bühne 78, die mit einer gekürzten Fassung ihres Stückes „Das Dschungelbuch” die jüngsten Besucher begeisterte. Der Wunsch, den Eilendorfer Ortskern wieder einmal schwarz vor Menschen zu erleben, ging in Erfüllung, und die Auswirkungen des Bürgerfestes auf das Eilendorfer Gemeinschaftsgefühl kann man kaum hoch genug einschätzen.
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