Aachen - Fast eine Liebeserklärung an die Stadt

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Fast eine Liebeserklärung an die Stadt

Von: Peter Langohr
Letzte Aktualisierung:
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Das neue „Merian”-Heft über Aachen ist da: von links Stadtpressesprecher Hans Poth, Michael Wieser von der Mayerschen Buchhandlung, Chefredakteur Andreas Hallaschka und OB Marcel Philipp. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die jüngste Ausgabe des renommierten Merian-Reisemagazins mit dem Thema „Aachen” ist so ausgefallen, wie eine gut gemachte Zeitschrift sein sollte: Man nimmt sie zur Hand, blättert darin und liest sich prompt fest.

Zur Präsentation des neuen Heftes im Forum M der Mayerschen Buchhandlung konnte Seniorchef Helmut Falter etliche Gäste begrüßen, unter ihnen OB Marcel Philipp und Merian-Chefredakteur Andreas Hallaschka. Falter erinnerte an das Aachen-Heft aus dem Jahr 1977, an dessen Zustandekommen er Anteil gehabt habe und mit dem man ein Zeichen habe setzen wollen. Der Erfolg, der daraus dem Buchhandel, aber auch der Stadt erwachsen sei, spreche für sich. Ein Merian-Heft stelle nach wie vor eine Besonderheit dar und sei „eine Werbung für Aachen, die breit gelingen kann, muss und wird.”

Philipp bekannte, dass „bei uns zuhause die Merian-Hefte zur Wohnzimmerausstattung gehörten”. Vom Erfolg der neuesten Ausgabe zeigte er sich überzeugt, allein schon deshalb, weil der Aachener neugierig sei, welche von den im Heft erwähnten Personen er denn kenne.

Das Grußwort von Hallaschka geriet schon fast zu einer Liebeserklärung an die Stadt und „ihre hinreißende Umgebung”. Sein besonderer Dank galt Hans Poth, dem Leiter des städtischen Presseamtes, und dessen Mitarbeitern, die nie müde geworden seien, die zahlreichen Fragen der Redaktion zu beantworten.

Was den Inhalt angehe, habe man sich während der einjährigen Entstehungszeit des Heftes darum bemüht, solche Themen zu wählen, die das Wesen Aachens ausmachen. Man sei sich durchaus bewusst, dass Vollständigkeit nicht zu erzielen sei, sondern dass man eine Reihe von „Tiefbohrungen” gemacht habe. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal gegenüber den früheren Aachen-Heften sei die Fotografie, die in Zeiten der Digitaltechnik über ganz andere Möglichkeiten verfüge. Neu sei ebenso, dass man unter Merian.de auch online viel Wissenswertes über Aachen erfahren könne.

Im zweiten Teil der Präsentation kamen die Autoren zu Wort. Zunächst las der für das Heft verantwortliche Chef vom Dienst, Tibor M. Ridegh, aus dem Beitrag „Wir Dötzchen vom Bendplatz” von Jürgen von der Lippe, der neben dem Publizisten Stefan Aust wohl der prominenteste Mitarbeiter ist. Die WDR-Fernsehjournalistin Silke Niewenhuis las aus ihrem Artikel „Zu Hause im Viertel”, mit dem sie dem Frankenberger Viertel im besten Sinne ein Denkmal setzt.

Beste Werbung

Bertram Job, Sportjournalist aus Düsseldorf, trug Passagen aus „Jenseits der Himmelsleiter” vor, einem Text, in dem er „das Unverfälschte, das Unbeugsame und manchmal auch das Unheimliche, kurz: die Eifel” skizziert. Mit besonders viel Applaus wurde Bernd Müllenders Vortrag „Tendenz zur Tragödie” über die Alemannia aufgenommen, den der Aachener Journalist übrigens geraume Zeit vor Bekanntwerden der jetzigen Turbulenzen schrieb.

Mit vielen weiteren Artikeln über die Geschichte der Stadt - inklusive neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse -, über die RWTH, das Reitturnier, die belgischen und niederländischen Nachbarn, die Kultur oder die Gastronomie und den ausgezeichneten Fotos erschließt das Merian-Heft einen bunten Bilderbogen, der auch im Einheimischen die Lust zum Entdecken weckt.

Das Heft zum Preis von 7,95 Euro ist im Buchhandel, im gut sortierten Zeitschriftenhandel und beim Aachen Tourist Service am Elisenbrunnen erhältlich.

Poth zum Marketingeffekt des Heftes: „Das ist Werbung, wie sie besser nicht sein könnte und die weit hinausstrahlt. So etwas können wir mit unseren eigenen Image-Broschüren gar nicht leisten.”
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