Aachen - Fan-IG bietet Unterstützung an

Fan-IG bietet Unterstützung an

Von: Holger Richter
Letzte Aktualisierung:
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Vor den Kassen am Tivoli bildeten sich am Samstag beim ersten Regionalliga-Heimspiel der Alemannia lange Schlangen. Obwohl das Spiel 15 Minuten später angepfiffen wurde, schafften es nicht alle Fans rechtzeitig ins Stadion. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Sogar der Cheftrainer persönlich, sah sich genötigt, Stellung zu nehmen. Und so begann Peter Schubert seine Analyse des 1:0-Erfolgs seiner der Alemannia gegen den SC Verl in der obligatorischen Pressekonferenz mit einer Entschuldigung für die Verzögerungen am Einlass ins Stadion.

Weil sich vor den Kassen lange, lange Schlangen gebildet hatten, wurde das erste Alemannia-Heimspiel in der Regionalliga am Samstag 15 Minuten später angepfiffen. Und selbst zu diesem Zeitpunkt standen noch hunderte Fans vor dem Tivoli. Schubert dankte allen 8100 Zuschauern für ihre Geduld und ihre Unterstützung und gelobte Besserung bis zum nächsten Heimspiel am 17. August gegen die zweite Mannschaft des 1.FC Köln.

Vielleicht helfen dann auch Mitglieder der Interessensgemeinschaft der Alemannia-Fans und Fan-Clubs (Fan-IG) am Einlass oder an den Kassen. Denn auch ihnen ist der Fanstau am Samstag aufgefallen. „Wenn aus Kostengründen zu wenige Eingänge oder Kassen geöffnet waren, dann können vielleicht wir helfen“, sagte IG-Sprecher André Bräkling. „Wir haben Helferlisten, auf denen zwei bis drei Dutzend Mitglieder stehen, die ehrenamtlich helfen wollen.“ Und Bräkling ist sicher, auch noch mehr rekrutieren zu können.

„Nach dem Sieg in Köln war ja zu erwarten, dass der Ansturm groß sein würde. Doch am Samstag ist sogar der eine oder andere aus der Warteschlange wieder nach Hause gegangen.“ Das müsse ja nicht sein. „Das könnten wir mit unseren Helfern auffangen“, kündigt Bräkling ein entsprechendes Angebot an die Alemannia an.

„Sensibler Bereich“

Das hört man bei der Alemannia gerne, auch wenn Vereinssprecher Lars Kröger darauf hinweist, dass gerade der Einlass „ein sensibler Bereich ist, wo man einen professionell geschulten Ordnungsdienst benötigt.“ Außerdem sei der Einlass am Samstag das weniger große Problem gewesen, berichtet Kröger. Zwar hätten die Ordner auf Sichtkontrolle der Eintrittskarten umstellen müssen, weil das Drehkreuzsystem ausgefallen war – was man auch im Stadion durchgesagt habe. „Die Schlangen haben sich aber vor den Kassen gebildet, weil wir aus Kostengründen nicht mehr alle Kassen geöffnet haben.“ Hinzu gekommen sei ein ungewöhnlich großer Anteil an kurzentschlossenen Besuchern, so dass es zu dem Rückstau gekommen sei.

Vor dem nächsten Heimspiel werde man die Kassenanzahl erneut aufstocken, verspricht Kröger „dennoch empfehlen wir den Fans, den Vorverkauf zu nutzen“. Da gebe es keine Wartezeiten, „und die Karten sind dort auch günstiger“.

Ehrenamtliche Helfer seien aber stets willkommen. „Am Samstag waren etwa viele Helfer der Jugendabteilung im Einsatz“, bedankt sich der Vereinssprecher.

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