Aachen - Familiensport im Mittelpunkt

Familiensport im Mittelpunkt

Von: Martina Stöhr
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Der Vorsitzende des Post-Telekom-Sportvereins, Frank Schidlowski (links), zeigt Oberbürgermeister Marcel Philipp die neuen Räume und Anlagen des PTSV an der Hubert-Wienen-Straße. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Über das gute Gelingen des Projekts freuten sich alle Beteiligten gleichermaßen, als der Neubau der Sportanlagen des Post-Telekom-Sportvereins (PTSV) an der Hubert-Wienen-Straße 23 in der Soers am Samstag offiziell eingeweiht wurde.

In der festen Überzeugung, dass Sport und Religion etwas miteinander zu tun haben, segnete Propst Ruprecht van de Weyer die neuen Räume ein, die auf etwa 2500 Quadratmetern Platz für eine Gymnastikhalle, eine Budohalle für asiatische Kampfsportarten, Büros, Besprechungsräume und ein Bistro mit einer Ecke für die Kinderbetreuung bieten. „Es war uns ein großes Anliegen, in der neuen Anlage dasselbe sportliche Angebot aufrechtzuerhalten wie zuvor”, betonte Dr. Frank Schidlowski, erster Vorsitzender des Vereins.

Als der PTSV sich entschlossen habe, das alte Gelände aufzugeben, um dem Neubau des Tivoli Platz zu machen, sei das nur schweren Herzens geschehen, erinnert sich Schidlowski. Doch mit dem neuen Standort seien er und die Vereinsmitglieder heute mehr als zufrieden. „Wir fühlen uns hier sehr wohl”, versicherte er.

Während der offiziellen Eröffnung der neuen Sportanlage bekamen die Besucher die Gelegenheit, sich ein Bild vom Angebot des Vereins zu machen. Gesundheits- und Familiensport spielten dabei zunehmend eine wichtige Rolle, erläuterte Schidlowski. Er versteht es als große Herausforderung, der immer stärker werdenden Konkurrenz innerhalb der Freizeitangebote etwas entgegenzusetzen. Neben der Tennisabteilung bietet der Verein unter anderem Judo und Ju-Jutsu für Kinder, Step-Aerobic, Bodystyling, Herzsport, Boxen und Seniorensport an. Daneben lädt das Bistro „K einz” jederzeit zu einer Verschnaufpause ein.

Tennis wird nach wie vor in der ehemaligen Tennishalle des TC Soers gespielt. Alte und neue Räume kommen durch einen langen Verbindungsgang zusammen. Eine Rezeption im Eingangsbereich soll erste Anlaufstelle für die Besucher sein.

Schidlowskis Dank galt unter anderem auch Alt-Oberbürgermeister Jürgen Linden, der wesentlich zu einem guten Gelingen des Umzugs beigetragen habe. Das Rathaus stehe dem Verein auch in Zukunft offen, betonte Oberbürgermeister Marcel Philipp und wünschte dem PTSV für die Zukunft alles Gute. Auch ihn reize es, die Angebote des Vereins zu nutzen, sagte er. Mit Blick auf das derzeitige Winterwetter wolle er mit seinem nächsten Besuch allerdings bis zum Sommer warten, sagte er schmunzelnd. Dann werden auch die derzeit verschneiten Außenanlagen wieder voll genutzt werden.

Die 3,3 Millionen Euro, die die neue Sportanlage gekostet hat, seien mehr als sinnvoll angelegt, betonte Frank Schidlowski und dankte Planern und Architekten für die „hervorragende Zusammenarbeit”, die es ermöglicht habe, Budget und Zeitplanung einzuhalten.
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