Aachen - Fairness geht vor bei der Streetbasketball-Tour am Inda

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Fairness geht vor bei der Streetbasketball-Tour am Inda

Von: Martina Stöhr
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Peter Wüllner (links) vom Westdeutschen Basketballverband testet schonmal die Anlage am Inda-Gymnasium, auf der am 17. Juni die Streetbasketball-Tour Station machen wird. Foto: Ralf Roeger

Aachen. „Das ist ein schönes Bonbon im Rahmen der Bewegten Schule”, kommentiert Arthur Bierganz, Schulleiter des Inda-Gymnasiums. Am 17. Juni findet auf dem Gelände seiner Schule die Streetbasketball-Tour statt.

Spieler ab acht Jahren können sich ab sofort anmelden, um die besondere Atmosphäre eines Turniers unter freiem Himmel zu genießen. „Hoffentlich spielt diesmal das Wetter mit”, hofft Uschi Brammertz. Als Sozialwartin von Hertha Walheim hat sie schon einige Jahre Erfahrung mit dem Basketball-Wettbewerb auf dem Buckel und weiß, dass das Turnier vor allem dann ein Erfolg wird, wenn die Sonne scheint.

Dann bekommen die Spieler Gelegenheit, auf insgesamt zwölf Plätzen gegeneinander anzutreten. Eine Mannschaft besteht aus drei Spielern, gespielt wird auf nur einen Korb. Schiedsrichter gibt es nicht, dafür aber sogenannte Court-Watcher, die das Spiel im Auge behalten und die Punkte zählen.

„Wir setzen auf Fairness”, betont Peter Wüllner vom Westdeutschen Basketballband. Gemeinsam mit der AOK, der Sportjugend im Landessportbund NRW sowie der Polizei organisiert der Verband die Tour bereits seit 17 Jahren. Ziel ist es, jungen Menschen Spaß am Basketballspiel und Freude an Bewegung zu vermitteln. Gesundheits- und Gewaltprävention spielen dabei ebenfalls eine Rolle.

Die drei Grundschulen im Aachener Süden sind bereits mit im Boot. Bettina Wedig-Voessing, Leiterin der Katholischen Grundschule Kornelimünster, freut sich besonders über das Turnier: An ihrer Schule spielen die Kinder bereits in Arbeitsgemeinschaften Basketball und die Tour gebe ihnen jetzt erstmals Gelegenheit, sich im sportlichen Wettkampf mit anderen zu messen.

Für das Rahmenprogramm sorgt unter anderem die Offene Tür „Space”, auch die Hauptschule Aretzstraße wird mit einer Hip-Hop-Gruppe vertreten sein. Offizieller Start ist am Donnerstag, 17. Juni, um 14 Uhr. Um 17 Uhr kommt Oberbürgermeister Marcel Philipp. Dann findet auch ein Zusatzwettbewerb statt, bei dem es darum geht, den Ball möglichst spektakulär in den Korb zu werfen (Dunking-Contest).

Für die ersten drei Gewinnerteams gibt es Basketball-Produkte und jede Schule, die sich mit sieben Teams anmeldet, bekommt zehn Basketbälle. Die Sieger der Städteturniere treffen dann am 4. Juli in Recklinghausen aufeinander. Dort werden dann die NRW-Streetbasketball-Champions in den jeweiligen Kategorien ausgespielt. Die besten Teams im Finale bekommen eine Einladung zum „German-Streetbasketball-Champion-Ship 2010” des Deutschen Basketballbundes.

Anmeldungen nehmen die AOK-Geschäftsstellen entgegen. Wer will, kann sich auch online anmelden unter nrw-tour.de. Das Alter der Spieler wird kontrolliert, Kinder- oder Personalausweise also nicht vergessen. Einen Turnier-Rekord hält Aachen seit Jahren ungebrochen. Vor etwa zehn Jahren meldeten sich 168 Teams an. „Das hat noch keine Stadt geschafft”, sagen die Organisatoren.
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