Aachen - Fachforum: „Welches Europa wollen wir?“

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Fachforum: „Welches Europa wollen wir?“

Von: gei
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Aachen. Im Begleitprogramm zur Karlspreisverleihung an die litauische Präsidentin Dalia Grybaus­kaite befassen sich am Donnerstag, 18. April, die Bauhistorikerin Judith Ley und der Stadtarchäologe Andreas Schaub mit archäologischen Spuren aus der Karolingerzeit und neuen Erkenntnissen, die aus jüngsten Funden abzulesen sind.

Ley und Schaub geht es insbesondere um die Entstehungs- und Alltagsgeschichte der Pfalz und eine neue bauhistorische Interpretation. Ihr Vortrag mit anschließender Diskussion beginnt um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.

Eine Etage höher, im Krönungssaal, treffen am Freitag, 19. April, um 18 Uhr mehrere Persönlichkeiten zu einem politischen Fachforum zusammen, das der Frage nachgeht: „Welches Europa wollen wir?“ Jürgen Linden, Sprecher des Karlspreisdirektoriums, und der Historiker Max Kerner moderieren die Gesprächsrunden, in denen unter anderem die gegenwärtige Finanzkrise und ihre wirtschaftlichen Folgen, das Verhältnis der Staaten untereinander, die europäische Wertegemeinschaft und die demokratischen Strukturen behandelt werden sollen. Mit jungen Europäern diskutieren Benedikt Kolbinger, Michael Breuer, Katja Watznauer, René van der Linden, Fabia Söhngen, Heinrich Mussinghoff, Pascal Förster, Angelica Schwall-Düren, Benjamin Fadavian und Hans-Gerd Pöttering. Der Abend wird von Heribert Leuchter musikalisch begleitet.

Der frühere Ministerpräsident Wolfgang Clement ist am Montag, 22. April, Gast bei der Aachener Bank, Wirichsbongardstraße 50. Der ehemalige Sozialdemokrat engagiert sich heute für die arbeitgebernahe und marktliberale Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. In seinem Vortrag will er der Frage nachgehen, wie Europa wieder eine neue Wirtschaftsdynamik entfalten kann. Der Vortrag mit anschließender Diskussion beginnt um 18.30 Uhr.

Im Saal der Jüdischen Gemeinde, Synagogenplatz 23, wird am Montag ab 18 Uhr zudem der Dokumentarfilm „The Pit of Life and Torment“ aus dem Jahr 2012 von Lilija Kopac in englischer Originalfassung gezeigt. Geschildert wird das Schicksal einer jüdischen Familie nach dem Einmarsch der Nazis in Litauen.

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