Facelifting zum 100. Geburtstag

Von: Werner Breuer
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Man sieht es ihr kaum an: Trot
Man sieht es ihr kaum an: Trotz Sanierungsmaßnahmen, die 1,3 Millionen Euro gekostet und rund fünf Monate gedauert haben, ist die Elisabethhalle sich selbst treu geblieben. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Die Vorhänge sind jetzt grau. Aber es gibt sie eben noch, diese klassischen Abtrennungen zwischen Umkleidekabinen und Schwimmbecken in der Elisabethhalle. Das Jugendstilbad sieht nach fünf Monaten Sanierung so aus wie vor 100 Jahren. Das war auch der Zweck der Übung.

„In enger Abstimmung mit der Denkmalpflege”, so Architekt Albert Frey, wurde die Elisabethhalle für 1,3 Millionen Euro so dezent modernisiert, dass selbst die treuesten Badegäste nicht fremdeln dürften. Sogar das Drei-Meter-Sprungbrett ist erhalten geblieben. „Nur zu Dekorationzwecken”, betont Gerta Keller vom städtischen Sportamt. Weil die Anlage heutigen Sicherheitsstandards nicht entspricht, darf sich niemand mehr von dort aus ins wohltemperierte Nass stürzen.

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