Aachen - „Ey Yo“-Festival: Ein fester Termin in der urbanen Tanzszene

„Ey Yo“-Festival: Ein fester Termin in der urbanen Tanzszene

Von: Nina Krüsmann
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Sie freuen sich auf das „Ey Yo-“-Tanzfestival: (v.l.) Max Keusch, Mareike Schrulle, Georg Rößler, Reagan Dikilu alias „Sugar Rae“, Martin Lührs und Dieter Rütten. Foto: Harald Krömer

Aachen. Schon von weitem werden am kommenden Samstag, 27. September, die Beats dröhnen – und das Publikum dann in Richtung Elisenbrunnen strömen. In der Rotunde findet zwischen 13 und 18 Uhr mit „Ey Yo 2014“ zum dritten Mal ein angesagtes „Urban Dance Festival“ statt.

Organisiert wird die große Jugendveranstaltung vom international bekannten Tänzer Reagan Dikilu alias „Sugar Rae“, der Offenen Tür (OT) Carl-Sonnenschein-Haus der katholischen Kirchengemeinde St. Jakob sowie dem Stadtsportbund Aachen.

„Urbanes Tanzen hat sich in Aachen mehr und mehr etabliert. Das Festival hat ein großes Potenzial“, freut sich Dieter Rütten vom Carl-Sonnenschein-Haus. Sogar einen Auftritt beim September Special in der Innenstadt und im Rahmenprogramm der Karlspreisverleihung hatten die Tänzer aus der Offenen Tür bereits.

Tänzer aus der Euregio und aus ganz NRW sind am Samstag mit dabei. Sponsoren finanzieren zum ersten Mal Preise. Moderiert wird der Tanzwettbewerb für Teilnehmer im Alter zwischen 13 und 25 Jahren von Sugar Rae. Showdarbietungen lockern die Atmosphäre auf.

Die Qualifikation zu den finalen Wettkämpfen findet am Freitag, 26. September, in der OT statt. Dieses Casting bildet die Grundlage für die „Final Battles“ am Samstag am Elisenbrunnen. 32 Tänzer treten in vier Kategorien an. Im letzten Jahr machten rund 500 Jugendliche bei der Streetdance-Veranstaltung mit, die mittlerweile zu den Höhepunkten in der regionalen, urbanen Tanzszene gehört.

Im Carl-Sonnenschein-Haus ist das Tanzen seit vielen Jahren eine beliebte Freizeitbeschäftigung. „Unsere Räume in der OT stehen fürs Tanztraining unentgeltlich zur Verfügung. Jeder Jugendliche ist willkommen, die verschiedenen Tanzstyles auszuprobieren, man verabredet sich zwanglos“, erklärt Georg Rößler vom Carl-Sonnenschein-Haus.

Das Tanzen biete den Jugendlichen eine Aufgabe, sei ihnen eine Herzensangelegenheit und eine Möglichkeit, im nicht immer einfachen Alltag Stress abzulassen und sich mit Gleichgesinnten zu treffen. „Wenn sie sich hier auspowern, hängen sie nicht irgendwo ab“, bringt es Rößler auf den Punkt.

Nach den finalen Wettkämpfen in den verschiedenen Tanzkategorien und Altersstufen finden am Sonntag, 28. September, von 14 bis 20 Uhr in den Shed-Hallen der Nadelfabrik am Reichsweg Tanzworkshops statt. Dieses Angebot ist ohne Anmeldung und ebenfalls kostenlos und ohne Altersbegrenzung. Infos zum „Ey Yo“-Festival gibt es beim Stadtsportbund unter www.sportinaachen.de.

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