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Europamarkt: 300 Aussteller zeigen ihr Können

Von: tvi
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Aachen. Der Mittelpunkt des europäischen Kunsthandwerks ist am kommenden Wochenende wieder einmal Aachen. Die Kaiserstadt lockt am 6. und 7. September Kunsthandwerker aus vielen Ländern Europas zur 38. Auflage des Europamarktes Aachen für Kunsthandwerk und Design.

Zu den Vorzügen des Europamarktes ist vor allem die große Vielfalt zu zählen. „Sie werden etwas Passendes und Schönes für sich bei den rund 300 Ausstellern aus vielen Teilen Europas finden“, verspricht Wolfgang Kohl, Leiter der Akademie für Handwerksdesign und Organisator des Europamarktes, den Besuchern.

Eine von diesen 300 Ausstellern ist Katrin Gräfrath. Das Kerngeschäft der Steinmetzin und Meisterdesignerin aus Much, im Süden Nordrhein-Westfalens, ist die Grabsteinfertigung. Auf dem Europamarkt in Aachen präsentiert Gräfrath aber auch handgefertigte Skulpturen. „Die Erdmännchen sind der Renner“, so stellt die Steinmetzin ihren Verkaufsschlager vor, der sich wohl auch in Aachen großer Beliebtheit erfreuen wird.

Das Angebot des Europamarktes umfasst laut Nicole Tomys, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer, die neuesten Trends ebenso wie alte Techniken aus allen Berufen der handwerklichen Gestaltung. Zu denen sie Gold- und Silberschmiede, Keramiker, Glasbläser, Korbflechter, Hutmacher, Weber, Schmiede, Bildhauer, Steinmetze und viele andere Gewerke zählt.

In der gesamten Innenstadt können die ausgestellten Kunstwerke am Samstag und Sonntag bestaunt werden. Zwischen Augustinerplatz, Markt, Katschhof, Münsterplatz, Ursulinerstraße und, nachdem die Umbauarbeiten abgeschlossen sind, auch in der Ritter-Chorus-Straße sind die Stände der Kunsthandwerker zu finden. „Die Besucher machen sich am besten selbst ein Bild“, empfiehlt Wolfgang Kohl. Auch Gespräche mit den kreativen Handwerkern seien jederzeit möglich.

Besonders ans Herz legt der Organisator des Europamarktes den rund 200.000 erwarteten Besuchern das Design-Forum, das diesmal in der Citykirche, Großköln­straße, zu sehen ist. Dort präsentieren die Studierenden und Absolventen der Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg ihre Arbeiten. „Die Atmosphäre ist klasse und es ist eine Menge Publikum da“, erinnert sich die Absolventin Katrin Gräfrath. Auch der Leiter der Akademie für Handwerksdesign, Wolfgang Kohl, findet lobende Worte für seine Studenten: „Sie bringen frische und ungewöhnliche Ideen mit.“

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