Aachen - Eurogress: Die neue Chefin ist angekommen

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Eurogress: Die neue Chefin ist angekommen

Von: Alfred Stoffels
Letzte Aktualisierung:
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Zwei gehen, eine kommt: Kristina Wulf ist seit wenigen Tagen neue Geschäftsführerin des Eurogress und folgt damit Eugen Rinder (rechts), der seit 1991 an der Spitze stand. SPD-Ratsherr Claus Haase (links) gibt nach fast 20 Jahren den Vorsitz im zuständigen Betriebsausschuss auf. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Viel Wehmut am Dienstag im Eurogress, aber auch Vorfreude auf die neuen Zeiten: Nach langen und erfolgreichen Jahren an der Spitze des Veranstaltungszentrums geht Geschäftsführer Eugen Rinder in den Ruhestand. An seine Stelle tritt die 42-jährige Kristina Wulf.

Die studierte Kulturwissenschaftlerin hatte sich im Auswahlverfahren gegen starke Konkurrenz durchgesetzt, am Dienstag wurde sie den Mitarbeitern des Eurogress und der Öffentlichkeit vorgestellt. Ihre ersten Eindrücke: Tolles Haus, tolle Stadt, und die Aufnahme hätte nicht freundlicher sein können.

Nach Aachen gekommen ist die neue Eurogress-Chefin aus Osnabrück, wo sie die dortige Kongresshalle gemanagt hat, die von Zuschnitt und Baualter her der neuen Arbeitsstätte entspricht, aber nicht die Verjüngungskuren des Eurogress mitgemacht hat. Entsprechend heftig fiel das Lob für die Modernisierungsanstrengungen an der Monheimsallee aus, wo man bestens aufgestellt sei für das in Krisenzeiten nicht einfacher werdende Kongressgeschäft.

Tätig war Kristina Wulf, die in Oldenburg/Holstein geboren wurde, unter anderem bei der Lübecker Musik und Kongresshallen GmbH, dann in Berlin bei einem privaten Radiosender und beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband, jeweils im Veranstaltungsmanagement. Erfahrung konnte sie auch sammeln im Europäischen Verband Veranstaltungszentren, dem sie an prominenter Stelle angehört.

„Das Eurogress hat einen guten Ruf, diese Qualität will ich halten”, betonte sie vor den Mitarbeitern und den zuständigen Kommunalpolitikern. Für Detailaussagen sei es noch zu früh, aber man dürfe durchaus optimistisch in die Zukunft blicken. Die vorliegenden Belegungszahlen sähen jedenfalls sehr gut aus. Die Stadt kennt sie bislang eher von der Wohnungssuche her; fündig geworden ist sie mit ihrem Mann im Frankenberger Viertel, in einem Stück Aachen, das sie auf Anhieb begeistert hat.
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