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Es soll ein Heimspiel für den SV Eilendorf bleiben

Von: Achim Kaiser
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die erste Enttäuschung ist beim SV Eilendorf verflogen. Wegen Sicherheitsbedenken der Polizei wird das Pokalspiel zwischen dem Landesliga-Aufsteiger und dem Drittligisten Alemannia Aachen nun am Samstag, 13. Oktober, um 15. 30 Uhr auf dem Tivoli ausgetragen.

Mittlerweile ist Vorfreude bei dem amtierenden Stadtmeister aus Eilendorf wieder weit über dem Durchschnitt. Grund: Die Alemannia kommt dem in der sechsten Liga spielenden SV sehr entgegen.

„Die Zusammenarbeit ist sensationell. Es ist schon fantastisch zu sehen, wie schnell und problemlos so eine Großveranstaltung jetzt umgeswitcht wird”, lobt der sportliche Leiter und SVE-Trainer Achim Rodtheut die Verantwortlichen vom Tivoli.

S2-Block für die Eilendorfer

Gastgeber bleibt auch auf dem Tivoli der SVE, er behält damit das Heimrecht. Der sogenannte Betreiber des Spiels ist die Alemannia. „Wir helfen dem SVE bei der Organisation, damit es auch für ihn ein Highlight und ein schönes Spiel wird”, sagt Alemannias Sicherheitsbeauftragter Christian Martin. Denn, so Martin, „wir kennen die Abläufe bei so einem Spiel, für uns ist die Durchführung natürlich einfacher”.

Dennoch soll auch erkennbar sein, dass es ein Heimspiel der Eilendorfer bleibt. So werden die Ball- und Einlaufkinder vom SVE gestellt, die Eilendorfer unterstützen die Stadionregie an dem Tag, ehrenamtliche Ordner werden mit eingebunden, und SVE-Stadion-sprecher Peter Persé wird zusammen mit der „Stimme vom Tivoli”, Robert Moonen, die Partie quasi anmoderieren.

„Der SVE unterstützt uns auch extrem, so dass wir auch alles für ihn tun”, verspricht Alemannias Sicherheitschef. Normalerweise fallen bei einem Pflichtspiel in der dritten Liga organisatorische Kosten in fünfstelliger Höhe an. „Diese Summe werden wir deutlich runterfahren”, sagt Martin. Bei dem Spiel am Samstag werden lediglich die Blöcke S2 bis S6 sowie die beiden Blöcke W1 und W2 geöffnet sein. In diesem Zusammenhang richtet Achim Rodtheut einen Wunsch an alle Eilendorfer Fans: „Es wäre toll, wenn sich unsere Anhänger Karten für den S2-Block besorgen würden.” Das ist der Stehplatzbereich, der an die Osttribüne grenzt.

Da sich durch die gute Aufgabenteilung und Alemannias organisatorisches Know-how Sparmöglichkeiten ergeben, werden die Gesamtkosten für die Durchführung des Pokalderbys auf Mittelrheinebene in den vierstelligen Bereich sinken.

Immerhin gehen dem SVE durch die Verlegung der Partie sämtliche Catering-Einnahmen flöten. „Ich denke, dass bei erwarteten 4000 bis 4500 Zuschauern in jedem Fall einiges für die Eilendorfer übrig bleibt”, ist Christian Martin optimistisch. Die Gesamteinnahmen des Spiels werden nach Abzug sämtlicher organisatorischer Kosten unter den beiden Vereinen geteilt.

Karten sind ausschließlich im Alemannia-Shop im Tivoli erhältlich. Erwachsene zahlen zwölf Euro, Kinder sechs Euro, und ermäßigte Karten gibt es für zehn Euro. Wie viele Tageskassen am Spieltag geöffnet werden, entscheidet die Alemannia kurzfristig. „Das hängt vom Vorverkauf ab. Dementsprechend werden wir das Personal auch anpassen”, sagt Martin. Die Stadiontore öffnen eine Stunde vor Anpfiff.
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