Brand - Es ist vollbracht: Umbau der Trierer Straße beendet

Es ist vollbracht: Umbau der Trierer Straße beendet

Von: Peter Langohr
Letzte Aktualisierung:
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Der erlösende Moment: Nach dreieinhalb Jahren wurde der sieben Millionen Euro teure Umbau der Trierer Straße in Brand offiziell beendet. Die Geschäftsleute luden zu einem kleinen Empfang. Foto: Heike Lachmann

Brand. So mancher Brander wird am Samstag vielleicht an den Ausdruck „historischer Augenblick” gedacht haben, als die riesige Asphaltiermaschine um die Mittagszeit die Trierer Straße hinaufkroch, um die letzten Meter Flüsterasphalt aufzubringen.

Abgesehen von einem kleinen Reststück in Richtung Kornelimünster und einigen Nebenarbeiten endet damit die fast vierjährige Umbauphase der Trierer Straße.

Anlass für die Brander Geschäftsleute, alle Beteiligten - Verwaltung, Mitarbeiter der Baufirma und politische Vertreter - zu einem kleinen Open-Air-Empfang am Ort des Geschehens einzuladen, um auf diesen erlösenden Moment anzustoßen.

Seit dem 29. Januar 2007 wurde zunächst im ersten Bauabschnitt der untere Teil der Trierer Straße zwischen Debyestraße und Eckenerstraße umgebaut. Eine schwierige Aufgabe, galt es doch, dass komplette System aus den Auf- und Abfahrten an der Autobahnanschlussstelle Brand und dem Knoten Trierer Straße/Debyestraße neu zu gestalten. Mitte 2008 begannen die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt zwischen Eckenerstraße und Nordstraße, ehe dann Anfang dieses Jahres die Arbeiten am dritten und letzten Bauabschnitt bis zum Ortsausgang in Richtung Kornelimünster folgten. Insgesamt war das Projekt eine höchst anspruchsvolle Herausforderung, handelte es sich doch im Grunde um einen vollständigen Neubau der Straße mit allen Nebenaspekten wie Neubau des Kanals, Verlegen von Versorgungsleitungen, Umgestaltung der Fußgängerbereiche und Neuordnung des Parkplatzangebots. Das alles bei einem Verkehrsaufkommen von weit mehr als 30.000 Fahrzeugen täglich.

Verständlich, dass allen Beteiligen die Erleichterung darüber, dass die Belastungen nun ein Ende finden, ins Gesicht geschrieben stand. Ein Übriges tat auch das strahlend schöne Spätsommerwetter, das erst die termingerechte Fertigstellung der Asphaltierung ermöglichte. Denn bei Regen, wie an den Tagen zuvor, hätten die Arbeiten verschoben werden müssen.

Heinz Lancé, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Brander Handel, Handwerk und Gewerbe, und deren Geschäftsführerin Katharina Maier betonten, dass die Umbauphase natürlich vor allem für die Geschäftswelt eine schwierige Zeit gewesen sei. Man hoffe aber, nun mit der umgestalteten Trierer Straße punkten zu können, abgewanderte Kunden zurückzugewinnen und die Verluste zum Teil auszugleichen.

Zufriedenheit auch auf Seiten der Bezirkspolitiker, die quer durch alle Fraktionen resümierten, die „neue” Trierer Straße könne sich sehen lassen, sie sei ein Schmuckstück, auf das die Brander stolz sein könnten. Der neue lärmmindernde Asphalt sei eine ganz tolle Sache, denn er bringe den Anwohnern spürbare Entlastung.

Gegenseitiges Lob

Wie alle anderen Beteiligten lobte Bezirksamtschefin Marianne Krott die hervorragende Arbeit der Baufirma, die stets bemüht gewesen sei, die Belastungen so gering wie möglich zu halten. Ihr Dank galt aber auch den Mitarbeitern des zuständigen Fachbereichs der städtischen Verwaltung, für die in den letzten Wochen Robert Müllem vor Ort war. Bauleiter Günther Geßenich konnte einen Teil des Dankes zurückgeben. Es sei auch für die Bauleute erfreulich gewesen, mit wie viel Geduld die Brander die Widrigkeiten des Umbaus ertragen hätten und mit welcher Freundlichkeit man ihnen begegnet sei.

Am 24. Oktober soll die „neue” Trierer Straße mit einem großen Volksfest offiziell eingeweiht werden.
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