Erstes Konzert mit dem neuen Dirigenten

Von: Birgit Küchen
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Die Sänger der Aachener Liede
Die Sänger der Aachener Liedertafel feierten im Lenné-Pavillon ihr Stiftungsfest zum 180-jährigen Bestehen. Auch der neue Dirigent Luis Castellanos stellte sich an diesem Abend vor. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. „Liedertafel - 180 Jahre unter vollen Segeln” lautete das Jubiläumsmotto der Aachener Liedertafel, die ihr Stiftungsfest im Lenné-Pavillon festlich feierte. Im Laufe der langen Geschichte dieses Männergesangsvereins gab es häufig schwere Zeiten zu überstehen, die der Chor aber immer wieder zu meistern verstand.

„Trotz aller Stürme, die die Liedertafel umtoste, ist sie nie verstummt und längst eine Institution und tragende Säule in unserer Stadt”, würdigte Irit Tirtey vom Aachener Kulturbetrieb die Gesangsvereinigung. Und auch im 180. Bestehensjahr weht frischer Wind: So durfte an diesem Abend erstmals Dieter Rodermann als Präsident zahlreiche Gäste und Freunde zum Konzert begrüßen und stellte den neuen Dirigenten, Luis Castellanos, vor. Dem Motto gemäß begann der Vortrag mit dem schwungvollen Seemannslied „Hein spielt abends so schön auf dem Schifferklavier”. Es folgte ein bunter Mix, bei dem bekannte Shanties wie „Rolling Home” und „The Banks of Sacramento” vierstimmig vorgetragen wurden.

Schließlich begeisterten die Sänger das Publikum mit Opernsätzen wie dem Matrosenchor aus dem Fliegenden Holländer von Richard Wagner und Edward Griegs „Landerkennung”. Als ein Höhepunkt des Abends darf Chopins „Barcarolle Opus 60” gelten, meisterhaft von Luis Castellanos auf dem Klavier vorgetragen. Daran schlossen sich als Reminiszenz an die 30-er und 50-er Jahre wiederum die bekannten Filmmusikbeiträge „Das ist die Liebe der Matrosen” und „Unter fremden Sternen” an. Als Abschluss der rundum gelungenen Veranstaltung stimmte die Liedertafel das „Schifferlied” von Philipp Silcher sowie „Kleine Barke im Wind” von Wilhelm Heinrichs an, bevor bis in die späten Stunden zum Tanz aufgespielt wurde.

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