Aachen - Erste Auszeichnung geht an ein Urgestein des Ostviertels

Erste Auszeichnung geht an ein Urgestein des Ostviertels

Von: Thorsten Vierbuchen
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Sie sind stolz auf den Preis für Pelin Sahime Yigit: Dr. Andreas und Peter Grönefeld (hinten, von links), Preisträgerin Pelin und Heinz J. Hahnbück (vorne, von links). Foto: Ralf Roeger

Aachen. „Geh‘ doch mal zur Pelin!“ Diesen Rat, dem in den vergangenen Jahren unzählige Aachener nachgekommen sind, befolgten auch am Freitag viele Menschen. Doch anders als bei ihrem Engagement für ihre Mitmenschen stand bei der Preisverleihung in der Aachener Citykirche St. Nikolaus diesmal Pelin Sahime Yigit selbst im Mittelpunkt.

Verliehen wird der Preis von der Maria-Grönefeld-Stiftung für christliche Sozialethik und Sozialpraxis, deren Ziel es ist, Maria Grönefelds Lebenswerk weiterzuführen. „Maria Grönefeld hat sich mit Leidenschaft für leidende Mitmenschen eingesetzt“, würdigt Elisabeth Bussmann, Leiterin der Heimvolkshochschule Gottfried Könzgen in Haltern am See, die Namensgeberin des Preises. Neben der Auszeichnung erhält die Gewinnerin ein Werk der Aachener Künstlerin Irene Treutlein sowie ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro, das in diesem Jahr von einem anonymen Spender auf 1200 Euro aufgestockt wurde.

Die Trägerin der erstmals verliehenen Auszeichnung, die in diesem Jahr unter dem Motto „Stark für Frauen – für gerechte Bildungs- und Lebenschancen von Frauen“ steht, Pelin Sahime Yigit, sei immer ganz nah an den Menschen am Rande der Gesellschaft gewesen, so Bussmann. „Ein Preis für ihre Leistungen war lange überfällig“, freuen sich Kerstin Menze von Integra Aachen und Catrin Renzelmann von der Evangelischen Familienbildungsstätte Aachen bei der Laudatio auf ihre langjährige Freundin.

Yigit sei ein Urgestein des Aachener Ostviertels, das sich neben ihrer Aufgabe als Mutter und Ehefrau als Beraterin und Begleiterin von Frauen in ihrer persönlichen Weiterentwicklung, als Bildungsberatungslotsin der Städteregion Aachen, als Referentin in der Familienbildung, als Mitinitiatorin der Würselener Gruppe „Offen Begegnen“ und in weiteren sozialen Projekten engagiere, zählten die Laudatorinnen auf.

Ein Phänomen

Das „Phänomen“, wie Pelin Sahime Ygit liebevoll von ihren Weggefährten genannt wird, findet am Ende der feierlichen Preisverleihung emotionale Worte, um dem Dank an ihre Familie und Mitstreiter Ausdruck zu verleihen: „Ich bin zutiefst dankbar und berührt von dem, was heute hier passiert ist. Ein besonderer Dank geht an meine großartige Mutter, ich bin stolz, Deine Tochter zu sein!“

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