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Eröffnung der Obi-Filiale: 14.000 Orchideen bis 13 Uhr weg

Von: Heiner Hautermans
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Stau im Spiegel: Dass viele Be
Stau im Spiegel: Dass viele Besucher kommen würden, hatte man erwartet, mit einem solchen Ansturm jedoch nicht. Auf der Debyestraße war den ganzen Tag Schritttempo angesagt. Foto: Harald Krömer

Aachen. Wer am Montag versuchte, telefonisch die neue Obi-Filiale an der Debyestraße zu erreichen, hatte Pech: „Hier ist die Hölle los.” Geschäftsführer Jörg Wittbrodt formulierte es mittags eleganter so: „Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

Es ist der absolute Wahnsinn. Wir sind alle überwältigt.” Man habe schon mit einigen Andrang in dem supermodernen Gebäude gerechnet, aber damit wohl nicht: „Ganz Aachen scheint auf die Eröffnung gewartet zu haben.”

Und nicht nur Aachen: Bis auf die Autobahn staute sich der Verkehr, in Spitzenzeiten wurden vormittags 1,5 Kilometer Schlange gemessen: „Die Ausfahrt Aachen-Brand war zu.”

14000 Orchideen hatte Wittbrodt geordert - die sollten eigentlich für drei Tage reichen. Mittags um 13 Uhr waren sie schon weg, so sehr stürmte die Kundschaft den Baumarkt.

Danach wurden rote Rosen gereicht. Heute soll ein weiterer Lkw aus den Niederlanden Orchideen anliefern. Bis zum Abend wurden 17 000 Kunden gezählt. Mehrere Male musste der Parkplatz vor dem Markt gesperrt werden, auf der Debyestraße herrschte den ganzen Tag und bis in den Abend hinein Dauerstau.

10 500 Quadratmeter Verkaufsfläche hat das neue Obi-Domizil, dazu gesellen sich noch 1500 Quadratmeter für Gartenhäuser oder Zäune. Allein das Garten-Center ist mit 3500 Quadratmetern so groß wie die ehemalige Dependanz an der Eilendorfer Straße, 1976 einer der ersten Baumärkte in Aachen.

Die dortigen 31 Mitarbeiter sind mit in die neue Niederlassung umgezogen, zusätzlich wurden 44 weitere Mitarbeiter eingestellt, berichtet Wittbrodt.

Stolz ist Geschäftsführer darauf, dass sein Baumarkt („als erste Großfläche in Europa”) als „Green Building” zertifiziert worden ist, durch ein von der Europäischen Kommission initiiertes „Programm zur Erschließung von Energiesparpotenzial in Nichtwohngebieten”.

Unter anderem habe man eine optimierte Gebäudehülle und spezielle LED-Beleuchtungstechnik verwendet. Ein Blockheizkraftwerk liefert Wärme und Strom, der auch ins öffentliche Netz eingespeist wird, falls zu viel produziert wird.

5000 Euro für Senioren

Dass man sich dem Stadtbezirk Brand nach 36 Jahren besonders verbunden fühlt, zeigte ein Scheck über 5000 Euro, der den Brander Unterbähnern überreicht wurde. Er kommt dem Spendenfonds für Senioren in Not zugute.
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