Aachen - Erneut zwei schwere Überfälle in der Innenstadt

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Erneut zwei schwere Überfälle in der Innenstadt

Von: hr
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Raubüberfall Symbolbild
In der Nähe des Hansemannplatzes sind zwei Aachener Opfer von Raubüberfällen geworden. Foto: colourbox/Royalty-free

Aachen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist es in Aachen erneut zu zwei schweren Raubüberfällen gekommen. Beide Tatorte lagen im Bereich des Hansemannplatzes.

Wie die Polizei berichtet wurde am Donnerstagabend gegen 21.45 Uhr zunächst ein 23-jähriger Aachener im Bereich des Stadtgartens von einem männlichen Täter aufgefordert, sein Handy „heraus zu rücken“. Daraufhin bedrohte der Täter sein Opfer mit einem Teppichmesser und riss die Umhängetasche des Geschädigten an sich. Anschließend flüchtete er in Richtung Hansemannplatz.

Ins Gesicht geschnitten

Gemeinsam mit zwei Bekannten verfolgte der Geschädigte den Täter. An der Ecke Seilgraben/Martinstraße konnten sie ihn schließlich stellen und forderten ihn auf, die Handtasche zurück zu geben. Dieser Aufforderung kam der Täter jedoch nicht nach, sondern fügte mit seinem Teppichmesser einem der Verfolger eine etwa acht Zentimeter lange Schnittwunde an der rechten Wange zu. Dann floh er in Richtung Großkölnstraße und entkam.

Der Täter wird beschrieben als etwa 30 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Vermutlich ist er Ausländer. Er war bekleidet mit einer beigefarbenen Jacke. Auffällig waren sein Drei-Tage-Bart und seine längeren, zurückgegelten Haare.

Nur wenige Stunden später, gegen 4.35 Uhr am Freitagmorgen, kam es auf der Monheimsallee zu einem weiteren Überfall. Wie die Polizei berichtet, war ein 21-jähriger Aachener zu Fuß in Richtung Hansemannplatz unterwegs, als er vom späteren Täter angesprochen wurde. Als der 21-Jährige weiterging, überfiel der Täter ihn von hinten und schlug ihn mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Dabei fiel das Handy des Geschädigten zu Boden und wurde vom Täter ergriffen. Doch die körperliche Auseinandersetzung ging noch weiter, wobei der Täter noch die Geldbörse seines Opfers erbeutete und schließlich in Richtung Bastei flüchtete. Der Geschädigte erlitt durch die Faustschläge starke Prellungen im Gesicht und wurde zur ärztlichen Behandlung ins Marienhospital gefahren.

Der Geschädigte beschrieb den Täter als etwa 20 Jahre alte männliche Person mit schwarzen Haaren, etwa 1,85 Meter groß, mit südländischem beziehungsweise nordafrikanischem Aussehen.

Mögliche Zeugen beider Überfälle werden gebeten, sich bei der Polizei unter Telefon 0241/95770 zu melden.

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