Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bei Alemannia gegen St.Pauli

Von: Holger Richter
Letzte Aktualisierung:
Alemannia Aachen - FC Erzgebir
Es könnte voll werden auf dem Tivoli: 21.500 Karten waren für das Spiel gegen St.Pauli am Freitag schon verkauft.

Aachen. Erstes Pflichtspiel des Jahres, Minusgrade, Abstiegskampf und der FC St. Pauli - die Schlagworte vor dem Gastspiel der Hamburger auf dem Tivoli (Anpfiff am Samstag um 13 Uhr) sind ohnehin besonders genug. Doch nun kommt noch das Zerwürfnis zwischen zwei Aachener Fangruppen hinzu. Entsprechend vorbereitet sehen Alemannia und Polizei der Zweitligapartie entgegen.

„Wegen des erwarteten hohen Zuschauerzuspruchs sind ohnehin mehr Ordner im Stadion”, teilte Alemannia-Sprecher Thorsten Pracht am Freitag mit. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 21.500 Karten verkauft. Davon seien 2700 Tickets nach Hamburg gegangen. „Wir rechnen damit das der komplette Gästebereich mit 3200 Gästefans ausverkauft sein wird”, sagte Pracht, der einräumt: „Wir haben unsere Ordner natürlich sensibilisiert, wegen der aktuellen Situation bei unsere Fans besonders genau hinzugucken.”

Auch die Polizei weiß um die Besonderheit der Partie mit der angespannten Lage unter den Aachener Anhängern und den vielen Gästefans, die in jüngster Vergangenheit vermehrt in Ausschreitungen verwickelt waren. Einzelheiten wollte Polizeisprecherin Sandra Schmitz aus einsatztaktischen Gründen zwar nicht nennen, aber: „Wir werden auch wegen der anschließenden Demonstration in Aachen mit einem großen Aufgebot vor Ort sein”, kündigte sie erhöhte Sicherheitsvorkehrungen an.

Doch eins dürfte bereits jetzt feststehen: Auch wenn unter den Anhängern alles ruhig bleibt, werden die Zuschauer trotzdem zittern - wegen der angekündigten Minusgrade. Die Alemannia steuert auch hier gegen, und zwar mit einem besonderen Ausschank von heißem Glühwein und Kakao für die Kinder.

Doch trotz der eiskalten Witterung ist die Partie nach Auskunft von Thorsten Pracht nicht gefährdet: „Die Rasenheizung läuft auf vollen Touren. Und um den Zuschauerbereich und das Stadionumfeld kümmern sich ab Samstagfrüh unsere Mitarbeiter.” Dann werde gestreut, wo es notwendig ist, und mögliche Eisplatten entfernt.
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