Aachen - Erfolgreicher Mediator: Wiesentaler einigen sich

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Erfolgreicher Mediator: Wiesentaler einigen sich

Von: Wolfgang Schumacher
Letzte Aktualisierung:

Aachen. In der Causa „Kleingartenanlage Wiesental” ist es überraschend schnell zu einer gütlichen Einigung zwischen der Stadt, dem Verein Wiesental und dem Stadtverband der Familiengärtner gekommen.

Nur knapp ein halbes Jahr, nachdem ein sogenannter Mediator die Arbeit aufgenommen hatte, sollen am kommenden Freitag, 21. Oktober, die offiziellen Details der gelungenen Einigung zwischen den damals arg aufgebrachten Kleingärtnern und der Stadt verkündet werden

Das idyllische Gelände zwischen Jülicher Straße und der Wurm sollte nach Plänen im Zuge der Neugestaltung des gesamten Quartiers zur „Sozialen Stadt Nord” von drei sogenannten Grünfugen durchschnitten werden. Diese Schneisen hatten nach dem Willen der Stadtplaner den Sinn, die Wohngegend an der Burggrafenstraße fußläufig besser an das Erholungsgebiet Wurm anzuschließen.

Der unbedachte Nachteil: Die vorgesehenen Wege hätten die traditionsreiche Kleingartenanlage durchschnitten und zu einem Verlust von rund 40 Parzellen geführt. Die Vereinsmitglieder demonstrierten energisch gegen die Pläne und marschierten unter anderem bis ins Rathaus.

Diese radikale Lösung ist nach Informationen der „Nachrichten” vom Tisch. In dem einvernehmlich akzeptierten Vergleichsvorschlag ist nun nicht mehr vorgesehen, Parzellen für die Wegeführung zu opfern. Zwei Wege sollen durch bereits bestehende Verbindungen gesichert werden, darunter einer über den Festplatz des Vereins und einer über den Spielplatz. Ein dritter Weg soll neu geschaffen werden über das Gelände der Martin-Luther-King-Schule.

Als die Proteste immer nachdrücklicher wurden, kamen die Politiker überein, einen externen Mediator einzusetzen. An den Sitzung nahmen neben den Vertretern der Kleingärtner und der Stadt auch die Gewoge teil. Von einer kompletten und zeitlich unbegrenzten Öffnung des Kleingartengeländes scheint man inzwischen abgerückt zu sein. Sollten Änderungen in dem Gelände vorgenommen werden, sollen Landschaftsarchitekten in Abstimmung mit den Vereinsvertretern die Vorhaben planen.
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