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Entscheidung vertagt: Zivilsenat schaut sich Pferdeskulptur persönlich an

Von: hr
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Noch steht die Pferdeskulptur von Bonifatius Stirnberg am Rande des Aachener Bahnhofsvorplatzes. Ob sie auch tatsächlich dort stehen bleiben wird, wie es das Landgericht Köln (LG) im vergangenen Sommer entschieden hatte, ist nach wie vor offen.

Denn gegen die Entscheidung hatte sowohl die Stadt Aachen als auch der Künstler Stirnberg Berufung eingelegt, mit der sich derzeit der 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts (OLG) in Köln befasst.

Die Stadt war mit der verordneten Umgruppierung der Pferde in den Ursprungszustand, die das LG gefordert hatte, nicht einverstanden und Stirnberg ist nach wie vor mit dem Standort seiner Skulptur nicht zufrieden.

Der Zivilsenat hat nun am Mittwoch entschieden, dass er noch nichts entscheiden könne. Die Berufungen bedürften vielmehr einer genaueren Prüfung - und zwar vor Ort.

Daher begibt sich der Zivilsenat am 4. Mai gemeinsam mit sämtlichen Prozessparteien nach Aachen, um die Skulptur auf dem Bahnhofsvorplatz persönlich in Augenschein zu nehmen.

Dann allerdings könne sich Bonifatius Stirnberg mehr Aussichten auf Erfolg seiner Berufung machen als die Stadt. Denn wie Hubertus Nolte, Pressesprecher des OLG, am Mittwoch mitteilte, sei vorläufige Meinung des Zivilsenats, dass die vom LG geforderte Umgruppierung der Pferdeskulptur bestand haben dürfte.

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