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Elsassplatz soll wieder mit Leben gefüllt werden

Von: Nina Krüsmann
Letzte Aktualisierung:
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Bitte nehmen Sie Platz: Vertreter der Jürgen-Kutsch-Stiftung, des Stadtteilbüros Aachen-Ost und des Biwaq-Projektes nehmen die Bänke am Elsassplatz in Betrieb. Foto: Ralf Roeger

Aachen. „Jetzt können die Anwohner den Platz neu besetzen“, sagte Fred Quarten freudig bei der Eröffnung der neuen Bänke am Elsassplatz. „Eine Erneuerung war dringend notwendig, denn die Sitzgelegenheiten waren in desolatem Zustand und alles andere als gemütlich“, erklärte Jürgen Kutsch von der gleichnamigen Stiftung.

Dass hier wieder ein einladendes Ambiente geschaffen wurde, ist unter anderem seiner Spende in Höhe von 1000 Euro zu verdanken. Dafür konnte das Material angeschafft werden. Bereits 2015 hatte Kutsch die vorweihnachtliche Beleuchtung für die Elsassstraße ermöglicht.

Die Arbeitskraft für die Erneuerung der Bänke stellten die Mitarbeiter des Biwaq-Projektes. Die Teilnehmer konnten dabei eine große Bandbreite handwerklicher Fähigkeiten erlernen. Denn bei Biwaq (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) sind sowohl Langzeitarbeitslose ab 27 Jahren aus dem Stadtteil Aachen-Ost als auch Flüchtlinge mit beschränktem Zugang zum Arbeitsmarkt beschäftigt. Projektpartner sind Michael Omsels von Low-tec und Roland Hagen vom Sozialwerk Aachener Christen.

„Unter dem Motto ,Green Spots‘ werden neue grüne Erlebnis- und Aufenthaltsräume geschaffen und vor allem eine neue Aufenthaltsqualität“, erklärte Sabine Will, Projektleiterin Biwaq im Fachbereich Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen. Der „Green Spot“ am Brunnen auf dem Elsassplatz ist laut Myriam Rawak vom Stadtteilbüro Aachen-Ost/Rothe Erde der erste im Ostviertel.

Der Ansatz für die Teilnehmer bestehe darin, von der Planung bis zur Umsetzung alle Teilbereiche zu verdeutlichen und dann in der Praxis zu erproben. Bei der Erneuerung der Bänke waren dies: Technisches Zeichnen, Geometrie, Aufmaß, Berechnung der benötigten Holzmenge, Kalkulation weiterer Materialien, Holzbearbeitung, Baustellenvorbereitung, Arbeitssicherheit und schließlich Montage.

„Wir haben das gemeinsam gestemmt“, betonte Fred Quarten. „Geschaffen wurde ein Mehrwert fürs Quartier. So etwas ist ein Idealfall für die Arbeit im Stadtteil und für das Biwaq-Projekt“, betonte Sabine Will zufrieden.

„Dieser Platz war früher Marktplatz und in vergangenen Zeiten Aufenthaltsmittelpunkt im Elsassviertel“, sagte Quarten. „Durch den Wandel vor Ort ist es ein verlassener Ort geworden – das wollen wir ab heute ändern und den Platz mit neuem Leben füllen.“

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