Einsatz für herzkranke Kinder beim Projekt „Schule der Zukunft”

Von: Christiane Krahl
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Die Schülerinnen und die Schüler der GGS Oberforstbach setzen sich für herzkranke Kinder ein und erhalten dafür das Gütesiegel „Schule der Zukunft”. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Überall dort, wo Kinder der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Oberforstbach in der Aula der Aachener Alkuin-Realschule auftauchen, blinken und blitzen Lichter auf. Die Grundschüler tragen rot aufleuchtende Ansteck-Buttons in Herzform an ihren T-Shirts.

Damit zeigen sie ihre Verbundenheit zu herzkranken Kindern, die sie vor einiger Zeit im Aachener Universitätsklinikum besucht haben. „Es ist gut, dass die Operationen so schnell gehen und dass die Kinder dann wieder alles machen können”, sagt Noa (8).

Erwachsene hören Kindern zu

Petra Giebel, Landeskoordinatorin der Kampagne „Agenda 21 in der Schule” in der Natur- und Umweltschutzakademie NRW, Hans-Jürgen Henrich, Abteilungsleiter im NRW-Umweltministerium, Helga Jarosch von der Bezirksregierung Köln und viele andere Erwachsene hören der Drittklässlerin Noa und ihren Mitschülern aufmerksam zu. Sie erfahren, dass die Grundschüler sich bald wieder mit herzkranken Kindern treffen und sich für die in Essen ansässige „Stiftung Kinderherz” einsetzen wollen.

Neben dem Stand der GGS Oberforstbach haben auch Schüler der Alkuin-Realschule, des Einhard-Gymnasiums, der Katholischen Grundschule Am Römerhof und viele andere Schulen aus der Städteregion Aachen und den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg ihre Informationsstände in der Aula der Alkuin-Realschule aufgebaut. Alle Schüler der 14 ausstellenden Schulen haben an der Kampagne „Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit” teilgenommen und sich dabei in eigenen Projekten mit ökologischen, ökonomischen oder sozialen Themen auseinandergesetzt. Sie sind die Sieger ihrer Kategorie und können sich ab sofort mit einer Urkunde und einem Hausschild als „Schule der Zukunft” ausweisen.

Nachdem sich die Mitarbeiter der Kampagnenträger- und Ausrichter, das NRW-Umweltministerium, das NRW-Schulministerium und die Natur- und Umweltschutzakademie NRW bei ihrem Rundgang alle Stände noch einmal persönlich angeschaut haben, verleihen sie an jede Schule das Gütesiegel „Schule der Zukunft”.

Die Landeskoordinatorin der Kampagne, Petra Giebel, lobt den großen Einsatz der Schüler. Sie haben ihre Informationsstände mit Versuchsaufbauten, selbst gestalteten Schaubildern oder Spielen aus ihrem Schulprojekt anschaulich gestaltet. „Auf diesem Markt der Möglichkeiten können sich die Schüler auch untereinander austauschen”, erklärt Giebel.

Mit ihren Projekten haben die Schüler außerdem einen Teil zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung” in Nordrhein-Westfalen beigetragen. Für Hans-Jürgen Henrich vom Landesumweltministerium ist die Teilhabe der Schüler wichtig. „Mischt Euch in die Überlegungen der Politik ein”, legt er ihnen während der Auszeichnung ans Herz.

Das lassen sich viele der ausgezeichneten Schülern nicht zweimal sagen, denn sie haben sich schon für den diesjährigen Wettbewerb der Kampagne „Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit” neue Projekte überlegt, um den Politikern ihre Sicht auf Ökologie, Ökonomie und soziales Engagement zu zeigen.
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